Uni-Zugang: Uneinheitliches Bild bei Anmeldung für Wirtschaftsstudien

Wien (APA) - Ein uneinheitliches Bild zeigt sich an den Unis nach Ende der Anmeldefrist für Wirtschaftsstudien: An der Uni Wien und der Wirt...

Wien (APA) - Ein uneinheitliches Bild zeigt sich an den Unis nach Ende der Anmeldefrist für Wirtschaftsstudien: An der Uni Wien und der Wirtschaftsuniversität (WU) hat es deutlich mehr Bewerbungen als zur Verfügung stehende Plätze gegeben, auch in Klagenfurt lag die Zahl der Bewerber über der Platzzahl. In Innsbruck, Graz und Linz wurde diese dagegen nicht erreicht. Aufnahmsprüfungen sind damit noch nicht fix.

Wer im Studienjahr 2014/15 ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an einer Uni beginnen will, musste sich dafür bis 15. Mai anmelden. Konkret betroffen sind die Studien Sozialwirtschaft (Uni Linz), Volkswirtschaftslehre (Uni Wien, Uni Graz), Wirtschaftswissenschaften (Uni Linz), Wirtschaftswissenschaften - Management and Economics (Uni Innsbruck), Angewandte Betriebswirtschaft (Uni Klagenfurt), Wirtschaft und Recht (Uni Klagenfurt), Internationale Wirtschaftswissenschaften (Uni Innsbruck), Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (Wirtschaftsuniversität/WU), Betriebswirtschaft/BWL (Uni Wien, Uni Graz) und Internationale Betriebswirtschaft (Uni Wien).

Im Vergleich am stärksten überbucht ist die Uni Wien: In der Betriebswirtschaft (BWL) meldeten sich 1.236 Bewerber für 533 Plätze, in der Internationalen BWL 1.196 Bewerber für 794 Plätze - in der Volkswirtschaftslehre (VWL) kamen 472 Bewerber auf 415 Plätze. An der WU registrierten sich 4.609 Personen für 3.674 Plätze, an der Uni Klagenfurt stehen in Wirtschaft und Recht 196 Interessenten 120 Plätze gegenüber, in der Angewandten BWL deckt sich die Zahl der Bewerber (309) praktisch mit jener der Plätze (306).

Größtenteils recht deutlich unter der festgelegten Platzzahl blieben die Bewerberzahlen für die jeweils zwei Wirtschaftsstudien an den Unis Innsbruck, Graz und Linz. Insgesamt stehen über alle Studienrichtungen an allen Unis gerechnet rund 10.800 Anmeldungen 9.400 Plätzen gegenüber.

Ob an den überlaufenen Unis tatsächlich eine Aufnahmeprüfung stattfindet, ist aber noch nicht fix: Da es an manchen Unis weniger Studienwerber als festgelegte Studienplätze gibt, können die freien Plätze von jenen „aufgefüllt“ werden, die an einer anderen Unis auch im entsprechenden Fach registriert sind. Dazu gibt es ab 22. Mai eine Nachregistrierungsfrist, innerhalb derer das Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ gilt. Außerdem müssen die Bewerber - je nach Uni unterschiedlich - ein Online-Self-Assessment absolvieren oder ein Motivationsschreiben verfassen. Die Frist dafür läuft (außer in Innsbruck, wo sie bereits abgelaufen ist) noch bis 10. Juni. Sollten dann an einer Uni noch immer mehr Bewerber als Plätze vorhanden sein, gibt es am 8. Juli eine Aufnahmsprüfung.