Orchester recreation 2014/15: Wiener Klassik und russische Klänge

Graz (APA) - Das Grazer Orchester recreation setzt auch in seiner 13. Saison auf Programme, die von Klassikern des Konzertbetriebs in oft un...

Graz (APA) - Das Grazer Orchester recreation setzt auch in seiner 13. Saison auf Programme, die von Klassikern des Konzertbetriebs in oft ungewöhnlicher Kombination dominiert werden. Chefdirigent Michael Hofstetter wird vier Abende leiten und dabei Mozart, Beethoven, Strauss und Tschaikowski erklingen lassen. Die Pianisten Markus Schirmer und Bernd Glemser sind ebenso zu Gast wie Heinrich Schiff und Gerd Kühr.

„Den Beginn macht ein sehr ungewöhnliches Konzert“, erklärte recreation-Intendant Mathis Huber bei der Programmpräsentation am Montag in Graz. Unter dem Titel „Schubert im Himmel“ wird Schuberts „Rosamunde“-Ouvertüre zusammen mit einem Posaunenkonzert von Luciano Berio erklingen, ergänzt von einer Schubert-Symphonie. Dirigent Michael Hofstetter zeichnet für „Münchner Gipfel“ verantwortlich, wenn Mozarts Prager Symphonie mit den „Vier letzten Liedern“ von Strauss kombiniert werden. Dabei wird Sarah Wegener auch das sozusagen „allerletzte Lied“ von Strauss, nämlich „Malven“ singen.

Das Thema Russland beherrscht das Weihnachtskonzert, bei dem die mexikanische Dirigentin Alondra de la Parra neben Rimski-Korsakow auch Gliere und Tschaikowski aufführen wird. Michael Hofstetter wird bei „Patetique“ am Pult stehen, gespielt wird Tschaikowskis 6. Symphonie - „Es geht um Abschied, tiefste Trauer, aber auch unendliches Glück“, so Hofstetter - ein Teil der 2. Suite sowie das Cellokonzert Nr. 1 von Camille Saint-Saens.

Erneut zu Gast sind die Pianisten Bernd Glemser (Brahms, Klavierkonzert Nr. 1) und Markus Schirmer (Beethoven, Klavierkonzert Nr. 3), aber auch eine Neuentdeckung in diesem Fach, Andrew Tyson. Der „introvertierte Magier“, so Hofstetter, wird unter dem Chefdirigenten Mozarts Klavierkonzert Nr. 25 spielen. Beethovens „Coriolan“-Ouvertüre sowie seine 5. Symphonie stehen an diesem Abend ebenfalls auf dem Programm.

Fortgesetzt werden soll auch die Arbeit mit Schulen, war allerdings ein finanzielles Problem darstellt. Das Orchester, das laut Huber „einen kleinen Beitrag von der öffentlichen Hand und einen großen Beitrag vom Bankhaus Krentschker“ bekommt, muss sehr genau rechnen, da die Musiker nicht fix angestellt sind.

(S E R V I C E: http://www.recre.at)