Provinztheater 2 - Abriss soll mit Umlaufbeschluss verschoben werden

Klagenfurt (APA) - Im Laufe des Montags ist in Klagenfurt weiter versucht worden, den Abriss der Wörtherseebühne zu verschieben. Seit Montag...

Klagenfurt (APA) - Im Laufe des Montags ist in Klagenfurt weiter versucht worden, den Abriss der Wörtherseebühne zu verschieben. Seit Montagfrüh waren Abbauarbeiten im Gange. Gleichzeitig wurde im Hintergrund hektisch an einem Umlaufbeschluss gebastelt, der die Arbeiten zum Stillstand bringen würde. Das entscheidende Gremium ist die Generalversammlung der Kärntner Messen, in deren Eigentum die Bühne steht.

Sollte der Umlaufbeschluss zustande kommen, würde die Messe die Abrissarbeiten sofort einstellen. Bis Montag galt jedoch ein anderslautender Beschluss der Generalversammlung, der den unverzüglichen Abriss vorsah. Ganz verhindert werden soll der Abbau der Bühne allerdings nicht. Ein gültiger Abrissbescheid sieht eine Frist bis Anfang September vor.

Nach der Generalversammlung muss dann auch noch der Seebühnen-Ausschuss zustimmen. Seitens des Landes hatte bereits Landesrat Christian Benger (ÖVP) für den vorübergehenden Erhalt der Bühne plädiert. SPÖ-Landeshauptmann-Stellvertreterin Gabriele Schaunig machte zur Bedingung, dass „kein Steuergeld“ mehr in die Seebühne fließen dürfe.

Die über den Sommer anfallenden Kosten würden von der IP-Media übernommen, die die Starnacht veranstaltet, hieß es von dieser.

Die Kärntner Messen, in deren Eigentum die Seebühne steht, gehören zu 48 Prozent der Stadt und zu je 26 Prozent dem Land über die Landesholding und der Wirtschaftskammer.