AK-Wahl: FSG NÖ sah Kurs bestätigt

Wien/St. Pölten (APA) - Das Ergebnis der AK-Wahl in Niederösterreich habe für die FSG NÖ mit knapp 60 Prozent der Stimmen eine eindrucksvoll...

Wien/St. Pölten (APA) - Das Ergebnis der AK-Wahl in Niederösterreich habe für die FSG NÖ mit knapp 60 Prozent der Stimmen eine eindrucksvolle Bestätigung ihres Kurses gebracht, hieß es in einer Reaktion. Die Wahl sei ein eindeutiges Signal für mehr Steuergerechtigkeit, wurde auf die sozialdemokratischen Themen und Positionen wie etwa eine wirkungsvolle Steuerreform verwiesen.

Spitzenkandidat AKNÖ-Präsident Markus Wieser, der seine erste Wahl geschlagen hatte, zeigte sich zufrieden und sprach angesichts der Rahmenbedingungen von einem „großartigen“ Ergebnis. Er hielt fest, dass noch nie so viele Listen angetreten waren wie diesmal und erstmals die ÖVP als Gesamtpartei kandidiert habe. „Wir können daher als Sozialdemokratische Gewerkschafter stolz darauf sein, dass wir diesen Angriff auf das ArbeitnehmerInnenparlament abgewehrt haben. Der NÖ ÖVP wurden Grenzen aufgezeigt und das ist gut so.“ FSG NÖ-Landesvorsitzender René Pfister dankte den Betriebsräten und Personalvertretern für ihren Einsatz.

Die Volkspartei NÖ AAB/FCG habe ein „solides“ Ergebnis erreicht, erklärten NÖAAB-Obmann LHStv. Wolfgang Sobotka und Spitzenkandidat AKNÖ-Vizepräsident Franz Hemm: „Wir konnten unseren Mandatsstand halten, trotz einer Werbeübermacht im Verhältnis 1:10, trotz vieler Hürden im Wahlrecht und beim Wahlablauf und trotz einer schwierigen politischen Großwetterlage, während die FSG unter Markus Wieser zwei Mandate verloren hat.“ Betont wurde das Engagement von 220 ÖVP-Kandidaten, kritisiert wurde, dass bei der FSG Millionen an Werbegeldern - „zum überwiegenden Teil aus den Arbeiterkammer-Mitgliedsbeiträgen“ - eingesetzt worden seien. Angesichts der niedrigen Wahlbeteiligung müsse dringend ein neues Wahlrecht beschlossen werden.

Die Freiheitlichen Arbeitnehmer freuten sich über den Zugewinn eines Mandats. Landesobmann Daniel Jägerbauer sah ein respektables Ergebnis, sogar ein „äußerst gutes“, wenn man den Einsatz der Mittel im Wahlkampf vergleiche. Auch für ihn zeige sich am geringen Wählerinteresse die Notwendigkeit, mehr Dynamik in das Wahlsystem zu bringen. Freude über ein Plus von einem Mandat gab es auch bei AUGE/UG. Man sei als sozial und ökologisch agierende Kraft auf einem guten Weg, meinte NÖ Sprecher Stefan Taibl.

~ WEB http://www.arbeiterkammer.at ~ APA005 2014-05-20/00:45