USA wollen 50 Millionen Dollar für Nothilfe im Südsudan freigeben

Juba (APA/AFP) - Vor einer internationalen Geberkonferenz für den Südsudan in Oslo hat US-Präsident Barack Obama die Freigabe von Hilfsgelde...

Juba (APA/AFP) - Vor einer internationalen Geberkonferenz für den Südsudan in Oslo hat US-Präsident Barack Obama die Freigabe von Hilfsgeldern im Volumen von 50 Millionen Dollar (knapp 37 Millionen Euro) angeordnet. Die Mittel seien Teil eines Pakets von 300 Millionen Dollar, das die USA am Dienstag zusagen wolle, teilte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrats, Caitlin Hayden, am Montag in Washington mit.

Seit dem Beginn des Konflikts im Südsudan hätten die USA damit mehr als 430 Millionen Dollar bereitgestellt. Dem Südsudan droht eine Hungersnot, die durch den blutigen Konflikt zwischen Regierungstruppen und Aufständischen mit verursacht wird. Bei Kämpfen wurden in den vergangenen Monaten tausende Menschen getötet. Die Vereinten Nationen schätzen den Hilfsbedarf des nordostafrikanischen Landes auf 1,8 Milliarden Dollar - zuletzt waren 536 Millionen Dollar zugesagt.

Der Südsudan ist der jüngste Staat der Erde, erst im Jahr 2011 erlangte er seine Unabhängigkeit vom Sudan. Derzeit sind etwa vier Millionen Menschen und damit etwa ein Drittel der Bevölkerung von Hunger bedroht.