Justiz und Kriminalität

Staatsanwaltschaft beruft gegen Freispruch von August Penz

Nach der Aufhebung einer Erstverurteilung und einem erfolgten Freispruch vom Vorwurf der Verhetzung kommt es gegen den Innsbrucker Hotelier nun wiederum zu einem neuen Rechtsmittelverfahren.

Innsbruck – Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat den Innsbrucker Hotelier August Penz offensichtlich weiter im Visier. Denn trotz Aufhebung einer Erstverurteilung durch das Oberlandesgericht und einem darauf erfolgten Freispruch vom Vorwurf der Verhetzung durch das Landesgericht im heurigen Jahr erhob die Anklagebehörde nach Urteilsausfertigung nun erneut Berufung gegen den Freispruch von Verhetzung.

Für den ehemaligen FPÖ-Gemeinderatswahlkandidaten, der mit seinem „Marokkaner-Slogan“ international traurige Berühmtheit erlangt hatte, bedeutet dies nun abermals ein neues Rechtsmittelverfahren, bis endgültig ein Urteil über die Marokkaner-Wahlkampfcausa fallen muss. Penz-Anwalt Hermann Holzmann kündigte noch Dienstagmorgen eine sofortige Berufungsbeantwortung auf das Ansinnen der Staatsanwaltschaft an. (fell)

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