Innsbruck

Hötting stemmt sich mit Petition gegen Reform

Von Manfred Mitterwachauer...

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck –Viele Höttinger sind auf die Innsbrucker Stadtregierung derzeit nicht gut zu sprechen. Und schuld daran ist die Reform der Parkraumbewirtschaftung, die nun Zug um Zug umgesetzt werden soll. „Bei uns herrscht Wut“, beschreibt Erik Knöpfler die Stimmung vor Ort. In den vergangenen Wochen haben er und die „Bürgerinitiative Parkraum Hötting“ an die 2000 Unterschriften gesammelt. Selbige wird Knöpfler heute Vormittag in Form einer Petition direkt BM Christine Oppitz-Plörer übergeben, wie er selber sagt. Die Öffentlichkeit sei hier nicht erwünscht, will Knöpfler die Auskunft erhalten haben.

Der Höttinger Ärger hat sich an dem Vorhaben entzunden, aus der alten Parkzone 21 in Hötting, einer gebührenpflichtigen 180-Minuten-Kurzparkzone, eine so genannte Parkstraße zu machen. Dort wird Parkern – gegen eine entsprechende Gebühr – kein zeitliches Limit vorgeschrieben. „Wir waren mit der alten Regelung sehr zufrieden“, sagt Knöpfler. Nun befürchten die Höttinger, dass sie von Dauerparkern, die vor den verschärften Parkbedingungen in der Innenstadt flüchten, regelrecht zugeparkt werden. Der von der Regierung angekündigten Evaluierung nach einem Jahr schenkt man hier keinen Glauben, so Knöpfler: „Wenn wir erst einmal eine Dauerparkzone haben, dann werden wir keine Kurzparkzone mehr bekommen.“

Indes fordert die FPÖ per dringendem Antrag in der morgigen Sitzung des Gemeinderates die Aussetzung der mit 5. Mai in die Umsetzung gegangenen Reform auf unbestimmte Zeit, wie FPÖ-Landesobmann Markus Abwerzger der TT bestätigt. Zuletzt war bekannt geworden, dass es bei der Umstellung der elektronischen Parkgeräte zu Verzögerungen kommt.

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