Nach Unwetter - Sperre der steirischen Lahnsattelstraße bis Ende Mai

Bruck an der Mur (APA) - Das Unwetter mit heftigen Regenfällen vergangene Woche hat vor allem nahe der B23, der Lahnsattelstraße, gefährlich...

Bruck an der Mur (APA) - Das Unwetter mit heftigen Regenfällen vergangene Woche hat vor allem nahe der B23, der Lahnsattelstraße, gefährliche Spuren hinterlassen. Rund 200 Meter oberhalb der Straße im Bereich „Totes Weib“ nahe Mürzsteg herrscht noch immer Gefahr im Verzug. Daher müsse die B23 bis voraussichtlich 30. Mai gesperrt bleiben, teilte Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann (FPÖ) am Dienstag mit.

Felsstürze und Hangrutschungen hatte es bereits am Wochenende gegeben. Während die Reste einer Schlammlawine bereits beseitigt werden konnten, werde an den sogenannten Murgangbarrieren noch gearbeitet. Eine Spezialfirma soll auf einer Länge von etwa 50 Metern zumindest dreieinhalb Meter hohe Sperren im Abstand von zwei bis drei Metern von der Fahrbahn errichten. Die verzinkten Barrieren würden extra angefertigt. Um die Arbeiter vor möglichen Nachrutschungen zu schützen, beziehen zwei Beobachtungsposten Stellung und warnen bei Bedarf per Funk. Der Verkehr wird über das Niederalpl und die Mariazellerstraße umgeleitet.

Oberhalb der L121, der Brucker Begleitstraße, musste am Dienstag loses Gestein an einem Hang entfernt werden. Es drohte auf die Fahrbahn und in Folge auch auf die S35, die Brucker Schnellstraße, zu kollern. Aus Sicherheitsgründen wurde der erste Fahrstreifen in Richtung Graz zwischen Knoten Bruck und der „Bärenbrücke“ von der Asfinag gesperrt. Außerdem musste der gesamte Verkehr immer wieder kurz angehalten werden.