Life Ball - Online-Petition gegen Plakat gestartet

Wien (APA) - Die europäischen Plattform „CitizenGo“ hat gegen das Life Ball-Plakat mit einem Transgender-Model eine Online-Petition gestarte...

Wien (APA) - Die europäischen Plattform „CitizenGo“ hat gegen das Life Ball-Plakat mit einem Transgender-Model eine Online-Petition gestartet. Die in Spanien eingetragene Stiftung will das Bild „nicht stillschweigend hinnehmen“ und forderte die Sponsoren des Life Balls zur Distanzierung auf, berichtete die Kathpress. Die Kampagne haben bis Dienstagnachmittag 15.490 Personen online unterstützt.

„Unter dem Vorwand sogenannter ‚Provokation‘ werden Kinder überfordert und Eltern in ihrer Erziehungsfreiheit eingeschränkt“, erklärte „CitizenGo“. Die Life-Ball-Plakate stellten „aggressive Sujets“ dar, durch die „intimste Gefühle von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen massiv verletzt“ würden. „Wo bleibt der Jugendschutz oder der Schutz der öffentlichen Ordnung?“, meinte die Initiative.

„Für den Inhalt mitverantwortlich“ machte „CitizenGO“ die zahlreichen Sponsoren des Life Balls, darunter die Stadt Wien, die Kronen Zeitung, Rewe, OMV, Austrian Airlines, ORF und GEWISTA. Mit der Petition werden die Sponsoren aufgefordert, „Verantwortung zu übernehmen und klar Stellung zu beziehen“. Die Bekämpfung von HIV/Aids sei ein berechtigtes großes Anliegen, „darf aber nicht als Vorwand für einen ideologischen Feldzug dienen, der auf dem Rücken von Kindern und Jugendlichen ausgetragen wird.“