Eishockey-WM

Deutschland verabschiedet sich mit Pleite gegen die USA

Deutschland-Keeper Danny Aus den Birken streckte sich vergebens.
© Reuters

Die Auswahl von Trainer Pat Cortina kassierte gegen die USA eine 4:5-Niederlage und fällt in der Weltrangliste auf Platz 13 zurück. Finnland schaffte als letztes Team den Sprung ins Viertelfinale.

Minsk – Die deutsche Eishockey-Auswahl hat sich mit einer Niederlage von der Weltmeisterschaft in Minsk verabschiedet. In ihrer letzten Vorrundenpartie verloren die Deutschen am Dienstag trotz toller Moral 4:5 (0:0,3:3,1:2) gegen die USA und schlossen das Turnier mit fünf Niederlagen in sieben Partien ab. Das Team von Trainer Pat Cortina beendet die WM auf dem vorletzten Gruppen-Rang und damit so schlecht wie seit 2009 nicht mehr. In der Weltrangliste wird Deutschland zudem auf Platz 13 zurückfallen.

Finnland als letztes Team im WM-Viertelfinale

Finnland hat als letztes Team den Sprung ins Viertelfinale geschafft. Die Skandinavier profitierten am Dienstag von der 2:3-(0:2,1:1,1:0)-Niederlage der Letten gegen die Schweiz. Am Donnerstag trifft der zweimalige Titelträger in der Runde der besten acht auf Olympiasieger Kanada, der nach dem 3:2 gegen Norwegen die Gruppe A als Erster abschloss. Die Letten schieden trotz der zwei überraschenden Siege über den Olympia-Dritten Finnland und die US-Auswahl aus.

Tschechen vermeiden Russen

Der zwölffache Weltmeister Tschechien hat sich nach einer imposanten Aufholjagd Vorrundenplatz drei gesichert und ein Viertelfinal-Duell mit Topfavorit Russland bei der Eishockey-WM vermieden. Einen 0:3-Rückstand verwandelten die Tschechen am Dienstag gegen Frankreich in ein 5:4 (1:3,3:0,0:1) nach Verlängerung und kletterten so am letzten Vorrundenspieltag in der Gruppe A um einen Rang.

Der Olympiasieger von 1998 trifft zum Auftakt des Play-off in Minsk am Donnerstag auf die USA, Frankreich tritt gegen Russland an. Einen Tag, nachdem die Weißrussen den Viertelfinaleinzug perfekt gemacht hatten, verloren sie das Duell mit den Russen 1:2 (0:0,0:2,1:0). In der Runde der besten acht bekommt es der Gastgeber mit Titelverteidiger Schweden zu tun. Olympiasieger Kanada kämpft gegen Finnland um den Halbfinaleinzug. (dpa/APA)

Eishockey-Weltmeisterschaft 2014 in Weißrussland

Gruppe A

Norwegen - Kanada 2:3 (1:0,1:2,0:1)

Tore: Bastiansen (14./PP), Hansen (33.) bzw. Ward (24./PP, 51./PP), Scheifele (37.)

Dänemark - Slowakei 3:4 (0:1,1:0,2:3)

Tore: Bödker (22.), Green (53.), Jensen (55.)

bzw. Tatar (15., 55.), Miklik (42.), Viedensky (54.)

Tschechien - Frankreich 5:4 n.V. (1:3,3:0,0:1/1:0)

Tore: Sobotka (20.), Sekac (25.), Jagr

(32.), Zatovic (33.), Kolar (63.) bzw.

Desrosiers (7., 18./PP), Meunier (19.),

Roussel (43./PP)

Gruppe B

Deutschland - USA 4:5 (0:0,3:3,1:2)

Tore: Weiß (24.), Hospelt (31./PP), Draisaitl (36.), Rieder (59./PP) bzw. Abdelkader (22.,56.), Shore (28./SH), Donovan (33./PP), Gaudreau (43./PP)

Lettland - Schweiz 2:3 (0:2,1:1,1:0)

Tore: Koba Jass (22.), Girgensons (58.) bzw.

Brunner (9.), Schlumpf (11.), Weber (21.)

Russland - Weißrussland 2:1 (0:0,2:0,0:1)

Tore: Plotnikow (33./PP), Schipatschjow (36.)

bzw. Denisow (46.)

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