„Filmfernsehfreunde“ übergaben Petition an Prammer

Wien (APA) - Mehr als 10.000 Unterstützer fand die Petition „20 Prozent der ORF-Gebühreneinnahmen für die Vergabe von Produktionen in Österr...

Wien (APA) - Mehr als 10.000 Unterstützer fand die Petition „20 Prozent der ORF-Gebühreneinnahmen für die Vergabe von Produktionen in Österreich!“, die am Mittwochvormittag von Vertretern der „Filmfernsehfreunde“ im Parlament an Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) übergeben wurde. Die Petition werde nun im Nationalrat behandelt, so SPÖ-Kultursprecherin Elisabeth Hakel in einer Aussendung.

An der Übergabe teilgenommen haben mit Unterstützung Hakels unter anderem die Schauspieler Erni Mangold, Maria Hofstätter, Manuel Rubey, Nicole Beutler und Doris Schretzmayer. Vor Ort waren laut Aussendung weiters Markus Schleinzer (Obmann des Verbands Filmregie Österreich), Werner Müller vom Fachverband der Film- und Musikindustrie oder John Lüftner, Vorstand im Verband der österreichischen Filmproduzentinnen.

„Die Österreichische Filmbranche befindet sich unverschuldet in einer wirtschaftlich äußerst schwierigen und Existenz bedrohenden Situation“, heißt es in der Petition (www.filmfernsehfreunde.at). Durch den Wegfall der Gebührenrefundierung sehe sich der ORF gezwungen, „ein Drittel seiner Aufträge beim heimischen Filmschaffen zu kürzen. Was einem Todesstoß gleichkommt“, so die Initiatoren.

Gefordert wird, dass im Rundfunkgesetz festgehalten wird, dass der ORF verpflichtend mindestens 20 Prozent seiner Gebühreneinnahmen für die Vergabe von Produktionen von Spielfilmen, Dokumentationen und Fernsehserien in Österreich verwendet.