Freihandel zwischen EFTA und Golfstaaten ab 1. Juli

Bern (APA/sda) - Das Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und den arabischen Golfstaaten tritt am 1. Juli in Kraft. Es soll den Mar...

Bern (APA/sda) - Das Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und den arabischen Golfstaaten tritt am 1. Juli in Kraft. Es soll den Marktzugang und die Rechtssicherheit für die Exporteure aus den EFTA-Ländern sowie den Zugang zu den öffentlichen Beschaffungsmärkten verbessern.

Das Abkommen beseitige mit wenigen Ausnahmen die Zölle auf Industrieerzeugnissen und verbessere den Marktzugang für landwirtschaftliche Verarbeitungsprodukte, schreibt das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) in einer Mitteilung vom Mittwoch. Der Handel mit unverarbeiteten Landwirtschaftsprodukten werde in bilateralen Zusatzabkommen geregelt.

Das Abkommen betrifft die Mitgliedstaaten des arabischen Golfkooperationsrates (GCC) Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Die Schweizer Exporte in die diese Staaten beliefen sich im Jahr 2013 laut dem SECO auf 6,9 Mrd. Franken. Exportiert wurden vor allem Maschinen, Uhren, pharmazeutische Produkte sowie Edelstein- und Bijouteriewaren. Die Importe beliefen sich auf über 950 Mio. Franken (777,2 Mio. Euro).

Gemessen am Handelsvolumen werden die GCC-Staaten nach der Europäischen Union, China, Hongkong und Japan der fünftgrößte Freihandelspartner der Schweiz. Die Golfstaaten stellten einen Wirtschaftsraum mit großem Wachstumspotenzial dar, schreibt das SECO. Nachdem die Ratifikationsverfahren abgeschlossen seien, trete das Freihandelsabkommen am 1. Juli in Kraft.