EU-Wahl: Greenpeace und Armutskonferenz rufen Bürger zu Teilnahme auf

Wien (APA) - Sowohl Greenpeace als auch die Armutskonferenz haben am Mittwoch in Aussendungen zur Teilnahme an der EU-Wahl aufgerufen. Green...

Wien (APA) - Sowohl Greenpeace als auch die Armutskonferenz haben am Mittwoch in Aussendungen zur Teilnahme an der EU-Wahl aufgerufen. Greenpeace begründet den Appell mit „wichtigen Richtungsentscheidungen in der Umwelt- und Energiepolitik“, die auf EU-Ebene entschieden würden. Die Armutskonferenz fordert Schritte hin zu einem sozialeren Europa und mehr Mitbestimmung.

Diese umfassen einen Sozialpakt für ein soziales Europa, eine effektive EU-Strategie zur Bekämpfung von Armut und mehr Partizipation der Zivilgesellschaft, hieß es in der Aussendung des Dachverbandes der österreichischen Hilfsorganisationen.

Für Greenpeace spielt das EU-Parlament eine entscheidende Rolle bei der Umweltpolitik. Die Nichtregierungsorganisation fordert von den Parteien klare Standpunkte zu Energiepolitik, ökologischer Landwirtschaft und dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP). Die Verantwortung über die EU-Politik liege jetzt in den Händen der Wähler, so Hanna Simons, Greenpeace-Direktorin für Umweltpolitik: „Wer nicht zur Wahl geht, überlässt Konzernen wie Gazprom und Syngenta das Feld“.