Ruttenstorfer & Co siegten bei VwGH in Marktmanipulations-Causa

Wien (APA) - Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat zur seinerzeitigen Marktmanipulations-Causa rund um den Verkauf von MOL-Anteilen durch di...

Wien (APA) - Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat zur seinerzeitigen Marktmanipulations-Causa rund um den Verkauf von MOL-Anteilen durch die OMV den damaligen Generaldirektor Wolfgang Ruttenstorfer und weitere Vorstände endgültig reingewaschen: Eine Beschwerde der Finanzmarktaufsicht (FMA) wurde, wie das „Format“ berichtet, abgewiesen (GZ. 2012/17/0118).

Weil das OMV-Management verwirrende Signale an den Markt im Zusammenhang mit dem Verkauf der MOL-Anteile im Frühjahr 2009 abgegeben haben soll, hatte die FMA 2011 ein Verfahren wegen Marktmanipulation eingeleitet. Neben Ruttenstorfer fand das Verfahren auch für vier Vorstandskollegen ein glückliches Ende, darunter auch der aktuelle CEO Gerhard Roiss.

Der VwGH wies eine Beschwerde der FMA ab und verneinte Marktmanipulation in dem Fall: „Die Beschwerde war gemäß § 42 Abs. 1 VwGG als unbegründet abzuweisen“, heißt es abschließend in der Entscheidung des VwGH vom 24. März, die auch über die RIS-Rechtsdatenbank abrufbar ist.

Die FMA hatte dem Magazin zufolge wegen vermuteter Verwaltungsübertragungen eine Strafe von 36.000 Euro je Manager verlangt. In derselben Causa war Ruttenstorfer schon vor einiger Zeit vom Verdacht des Insiderhandels freigesprochen worden.

~ ISIN AT0000743059 WEB http://www.vwgh.gv.at

http://www.fma.gv.at

http://www.omv.com ~ APA339 2014-05-22/12:59