Chef setzte sich mit Firmengeld ab: 32 Monate Haft rechtskräftig

Wels (APA) - Das Urteil 32 Monate unbedingte Haft für einen 52-jährigen Chef aus Oberösterreich, der sich mit Geld seiner Firma nach Afrika ...

Wels (APA) - Das Urteil 32 Monate unbedingte Haft für einen 52-jährigen Chef aus Oberösterreich, der sich mit Geld seiner Firma nach Afrika abgesetzt hatte, ist inzwischen rechtskräftig. Das teilte das Landesgericht Wels am Donnerstag auf APA-Anfrage mit.

Der Mann hob im Dezember des vergangenen Jahres knapp 560.000 Euro vom Konto seines Unternehmens ab, fuhr mit dem Auto nach Paris und flog nach Afrika. Er wollte dort ein neues Leben beginnen. Wenig später kehrte er freiwillig nach Österreich zurück, weil er erkannt habe, einen Blödsinn gemacht zu haben. Ein Teil des Geldes ist verschwunden. Im Prozess am Mittwoch vergangener Woche machte er verschiedene Faktoren für seine Tat verantwortlich, unter anderem seine psychischen Probleme. Der Schuldspruch erfolgte wegen Veruntreuung und Geldwäsche.