Obama will Einreiseprozedur für ausländische Touristen beschleunigen

Washington (APA/AFP) - US-Präsident Barack Obama will sich eines Problems annehmen, das die Nerven vieler USA-Besucher strapaziert: Die oft ...

Washington (APA/AFP) - US-Präsident Barack Obama will sich eines Problems annehmen, das die Nerven vieler USA-Besucher strapaziert: Die oft sehr langen Wartezeiten an den Einreiseschaltern der Flughäfen sollen verkürzt werden, wie das Weiße Haus in Washington am Donnerstag bekannt gab. Obama werde Handelsministerin Penny Pritzker und Heimatschutzminister Jeh Johnson beauftragen, die Einreiseprozedur zu verbessern.

Für die 15 US-Flughäfen mit den meisten ausländischen Reisenden solle ein Aktionsplan erarbeitet werden. Wer aus dem Ausland an einem US-Flughafen eintrifft, braucht für die Einreiseformalitäten oft länger als eine Stunde. Grund dafür sind die Sicherheitschecks, die nach den Anschlägen vom 11. September 2011 deutlich verschärft wurden. Um das Problem zu lösen, hat die Regierung unter anderem angekündigt, die automatische Abfertigung auszubauen.

Obama hat für die Tourismusbranche seines Landes große Pläne. Anfang 2012 kündigte er an, die USA sollten das weltweite Reiseziel Nummer Eins werden - dafür müssten sie Frankreich überholen. 2021 sollen nach Obamas Vorstellung jährlich 100 Millionen Menschen die USA besuchen. Im vergangenen Jahr waren es nach Regierungsangaben 70 Millionen. Rund acht Millionen Arbeitsplätze in den USA hängen laut Regierung vom Tourismus ab.