Justiz und Kriminalität

Prozess gegen Uderner Landwirt geplatzt

Symbolfoto.
© TT/Julia Hammerle

Im März soll der Zillertaler einen Bauunternehmer bedroht haben, der an den Abbrucharbeiten an seinem Hof beteiligt war. Der Prozess in Innsbruck wurde am Freitag vertagt.

Innsbruck – Sieben Jahre dauerte der Rechtsstreit um den Schwazbau in Uderns. Mittlerweile hat der Abbruch des oberen Stockwerks begonnen. Die Familie wehrt sich weiter gegen die Maßnahmen. Heute musste der 58-Jährige Landwirt zudem wegen angeklagter versuchter schwerer Nötigung vor Strafrichter Bruno Angerer am Landesgericht in Innsbruck erscheinen. Staatsanwalt Johann Frischmann warf dem Zillertaler vor, dass er im März im Zuge der von der BH Schwaz in Auftrag gegebenen Abbrucharbeiten einen Bauunternehmer durch die Drohung, ihn sonst zu erschießen, genötigt habe.

Noch bevor es jedoch zur Einvernahme des Uderners und der anwesenden Zeugen gekommen war, legte die Verteidigung ein psychiatrisches Attest vor. Demnach leide der Landwirt unter einer massiven psychischen Belastungsstörung und sei deshalb nicht in der Lage, eine zusammenhängende Aussage vor Gericht zu tätigen. Während der Antragstellung auf eine Untersuchung durch einen Gerichtspsychiater fing der Zillertaler zu weinen an. Richter Angerer vertagte daraufhin den Prozess und wird den Kufsteiner Psychiater Carl Miller mit einer Untersuchung des Angeklagten beauftragen. (fell, tt.com)

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