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Zwei Todesopfer bei Demonstrationen in Istanbul

Ein 30-Jährige war am Donnerstag vor einer Moschee angeschossen worden. Am Freitag kam ein weiterer Mensch bei den Protesten ums Leben.

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Istanbul – Ein am Rande einer Demonstration in Istanbul von einem Schuss in den Kopf getroffener Mann ist in einem Krankenhaus gestorben. Der 30-jährige sei vor einer Moschee verletzt worden, die er für eine Beerdigungszeremonie besucht hatte, berichteten türkische Medien am Freitag.

Eine Gruppe junger Männer hatte am Vortag im Stadtteil Okmeydani wegen des Grubenunglücks in Soma demonstriert und zugleich an einen von der Polizei im vergangenen in Istanbul tödlich verletzten Jugendlichen erinnert. Sie warfen Steine und Brandsätze auf die Polizei. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein und soll den Berichten zufolge auch mit scharfer Munition geschossen haben. Vizepremier Bülent Arinc kündigte an, die von den Polizisten eingesetzten Schusswaffen sowie die auf den Mann abgefeuerte Kugel sollten untersucht werden.

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In der Nacht auf Freitag wurde ein weiterer Man bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei schwer verletzt. Er starb wenig später. Das teilte der Gouverneur von Istanbul, Hüseyin Avni Mutlu, am Freitag mit. (dpa, tt.com)

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