Song Contest

ESC-Kosten in Kopenhagen explodieren nachträglich

© SCANPIX DENMARK

Das Budget wurde um mindestens drei Millionen Euro überschritten. Der Stadtrat ordnete eine Prüfung der Geschäftsgebarung von der Veranstaltungsfirma an.

Wien/Kopenhagen – Die Kosten für den vor zwei Wochen stattgefundenen Eurovision Song Contest in Kopenhagen haben sich nachträglich als wesentlich höher herausgestellt, als zunächst veranschlagt. Laut der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau wurde das bewilligte Veranstaltungsbudget um mindestens 22,8 Mio. Kronen (3,05 Mio. Euro) überschritten.

„Finanzchaos“

Der Kopenhagener Stadtrat trug den Veranstaltern, der Planungsgesellschaft Host City Copenhagen, nun die Prüfung seiner Geschäftsgebarung auf. Die Opposition im Stadtrat hatte sogar für eine noch umfassendere Untersuchung gestimmt, blieb damit aber allein.

Ein Sprecher der rechtsliberalen „Venstre“ sprach von einem „Finanzchaos“ rund um das Song-Contest-Finale in Kopenhagen. Insbesondere sollen die Kosten für die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit viel zu niedrig veranschlagt gewesen sein. Statt 900.000 Kronen betrug die Rechnung allein dafür am Ende 5,6 Mio. Kronen. (APA)

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