Obersteirische Lahnsattelstraße nach Felssturz doppelt gesperrt

Mürzsteg (APA) - Nach einem Felssturz ist die B23, die Lahnsattelstraße, im obersteirischen Bezirk Bruck-Mürzzuschlag seit Donnerstag in ein...

Mürzsteg (APA) - Nach einem Felssturz ist die B23, die Lahnsattelstraße, im obersteirischen Bezirk Bruck-Mürzzuschlag seit Donnerstag in einem zweiten Abschnitt für den Verkehr gesperrt: Bereits seit vergangenem Wochenende ist die Straße auf Höhe „Totes Weib“ wegen Gefahr einer Hangrutschung nicht passierbar. Nun ist sie auch im Bereich Lanauwand gesperrt. Mürzsteg ist derzeit nur von Westen her erreichbar.

Die Gesteinsbrocken mit einem Durchmesser von mehr als 20 Zentimetern donnerten am Abend auf die B23, erwischten aber keine Fahrzeuge. Sie dürften sich nach den Unwettern vom vergangenen Wochenende gelockert und nun gelöst haben. Ein Geologe stellte bei der Erstbesichtigung des Felsmassivs Gefahr im Verzug fest. Die Totalsperre im Bereich der Lanauwand wurde verhängt. Nach einem Hubschrauberflug am Freitag ließ der Experte Bergsteiger in die Felswand. Sie klopften das lockere Gestein ab.

Da es keine örtliche Umleitung gibt, müssen die mehr als 600 Einwohner von Mürzsteg Richtung Mürzzuschlag weiträumig über den Pogusch, Seeberg und das Niederalpl fahren. Der Umweg verursache eine um etwa eine Stunde längere Fahrzeit, schätzte die Polizei. Spätestens am Samstag soll die südliche Zufahrt nach Mürzsteg dann wieder über die B23 möglich sein.