Vertrag zur Sicherung der steirischen Flugrettung unterzeichnet

Graz (APA) - Die steirische Flugrettung bleibt fest in Händen der „gelben Engel“: Das Land Steiermark hat am Freitag den Vertrag mit dem Flu...

Graz (APA) - Die steirische Flugrettung bleibt fest in Händen der „gelben Engel“: Das Land Steiermark hat am Freitag den Vertrag mit dem Flugrettungsverein des ÖTC unterzeichnet. Rund 1,2 Mio. Euro fließen ab 1. Juni jährlich an die Organisation. Unter den Bewerbern war auch die Martin Flugrettung, sie war aber laut Kurt Kalcher, Leiter des Katastrophenschutzes, im Bewerbungsverfahren unterlegen.

Die gut 1,2 Mio. Euro Ausgleichszahlung sollen jährlich nach Flugaufkommen nachverhandelt werden. Der Vertrag selbst gelte „auf unbestimmte Zeit“, so Kalcher. Bei der EU-weiten Ausschreibung im Oktober 2012 hatten sich „etliche internationale und nationale Interessenten“ beworben. In die engere Auswahl war der Flugrettungsverein und die Martin Flugrettung gekommen. Letztere schied aber nach mehrere Verhandlungen aus dem Verfahren aus und habe die Vergabe auch nicht beeinsprucht, sagte der Katastrophenschutzreferent.

Zum Jahresende 2010 war der Vertrag zwischen Bund, Ländern und ÖAMTC ausgelaufen, seither wurde in verschiedenen Bundesländern nach eigenständigen Konzepten gesucht. 2012 hatte der Flugrettungsverein mit dem Land als Zwischenlösung bis zur EU-weiten Ausschreibung einen Vertrag für ein Jahr unterzeichnet, der nun vorliegende 18 Seiten umfassende Kontrakt regle die Flugrettung auf Dauer und rechtlich korrekt, meinte Kalcher.

In der Steiermark sind zwei ÖAMTC-Rettungshubschrauber stationiert, der Christophorus 12 in Feldkirchen bei Graz und der Christophorus 14 in Niederöblarn im Ennstal. Gelegentlich fliegen noch der C15 aus Ybbsitz (NÖ) und der C16 aus dem burgenländischen Oberwart Einsätze in der Steiermark.