Verkehr

Nordtangente wächst langsam

Von Michael Mader...

Von Michael Mader

Wörgl –Eigentlich hätte die so genannte Nordtangente im Jahre 2008 fertig sein sollen. Die Umfahrung von Wörgl hat die Stadtgemeinde laut Bürgermeisterin Hedi Wechner bislang 7,4 Millionen Euro gekostet. Unter anderem ist der Stadtgemeinde das Geld für die Fertigstellung ausgegangen und aufgrund des Hochwassers in diesem Bereich musste die Straße neu errichtet werden.

Am Freitag kam allerdings etwas Bewegung ins Spiel: Die Stadtgemeinde lud zum Spatenstich für den Bau der Brücke über den Wörgler Bach. Damit kann die Nordtangente zumindest von der Firma Transped bis zur Ferdinand-Raimund-Straße verlängert werden. Möglich wurde dies unter anderem durch eine Geldspritze des Landes. „Die Nordtangente ist nicht nur ein Wörgler Thema, sondern ein regionales Thema“, erklärte Landtagsabgeordneter Alois Margreiter, warum auch er sich dafür eingesetzt hat, dass die Stadt für den Brückenbau eine Million Euro vom Land bekommt.

Für Bürgermeisterin Hedi Wechner war es jedenfalls ein denkwürdiger Tag: „Die Anbindung in Wörgl ist dann wieder unsere Angelegenheit und hat mit der Nordtangente eigentlich nichts zu tun.“ Sie spricht vom Bau von zwei Kreisverkehren und einer Unterführung, die mit rund 900.000 Euro zu Buche schlagen werden.

Nach der Anbindung an Wörgl muss mit dem Land über den weiteren Verlauf gesprochen werden. Wechner rechnet mit einer Fertigstellung bis zum Jahr 2016: „Ohne weitere Hilfe des Landes wird es aber nicht gehen. Der Kreisverkehr Ost – die Anbindung an die Autobahn – kostet rund 11,4 Mio. Euro.“

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