Zitate der Woche - „Manchmal wird ein Traum wahr“

Wien (APA) - „Die Stimme wegzuwerfen ist genau so problematisch wie Brot wegzuwerfen.“ - Bundespräsident Heinz Fischer ruft zur Wahl auf....

Wien (APA) - „Die Stimme wegzuwerfen ist genau so problematisch wie Brot wegzuwerfen.“ - Bundespräsident Heinz Fischer ruft zur Wahl auf.

„Ich bin wie im Paradies.“ - ÖVP-Spitzenkandidat Othmar Karas genießt den Wahlkampf.

„Martin Schulz war einmal Bürgermeister einer kleinen deutschen Stadt. Jetzt will er Bürgermeister aller Europäer werden.“ - SPÖ-Spitzenkandidat Eugen Freund erklärt den Job des EU-Kommissionspräsidenten.

„Europa hat sehr wohl ein Gesicht, das ist Martin Schulz, und dieses Gesicht trägt Bart.“ - Noch eine Schulz-Interpretation, SPÖ-Kandidat Josef Weidenholzer surft auf der Conchita-Welle.

„Mannoman, wenn der Wahlkampf vorbei ist, geh ich einen echt fetten Baum umarmen.“ - Naturbursche Matthias Strolz übt sich in Selbstironie.

„Scheiße, das ist echt schwierig.“ - NEOS-Spitzenkandidatin Angelika Mlinar übt sich in Ehrlichkeit.

„Wenn man Parteien für glaubwürdig hält, wäre das ein Problem.“ - Kein Problem ist die Kandidatur für die mittlerweile dritte Partei für Ewald Stadler (REKOS).

„Mir ist auch das Wiener Klopapier nicht zu hart.“ - Othmar Karas grenzt sich in jeder Hinsicht von Eugen Freund ab.

„Ich bin in Wirklichkeit das Opfer, nicht der Täter.“ - Eugen Freund meint nicht Cosy und Co, sondern Spionagevorwürfe.

„Manchmal wird ein Traum wahr. „ - Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) darf endlich die MaHü umbauen.

„Sie wissen alle, dass in Wien der Hut brennt.“ - Agrarminister Andrä Rupprechter (ÖVP) ist Tiroler, weiß aber auch, wie es der Wiener ÖVP geht.

„Der Neid ist ein Hund.“ - Kanzleramtsminister Josef Ostermayer (SPÖ) ist stolz auf den Conchita-Coup.

„Die Klientel der Lehrerschaft ist ja nicht gerade die einfachste.“ - Bundespräsident Heinz Fischer hat Verständnis für Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ).

„Von einem Zentralisten ist nichts anderes zu erwarten.“ - Niederösterreichischer Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) hält nichts von Fischers Forderung, den Einfluss der Länder zu beschneiden.

„Wir haben uns noch nie in dieser Dreistigkeit verarschen lassen.“ - NEOS-Chef Matthias Strolz schäumt wegen Spindeleggers Budget-Brief nach Brüssel.

„Wenn man will, geht sich auch der Mercedes aus.“ - Der Seekirchener Mediziner Helmut Lederer versteht nicht, wieso niemand seine Landarzt-Praxis übernehmen will.