Land Salzburg 2: SPÖ übt Kritik an Reform der Landesverwaltung

Salzburg/Wien (APA) - Die Salzburger SPÖ hat am Freitag kein besonders gutes Haar an der am Vormittag vorgestellten Reform der Landesverwalt...

Salzburg/Wien (APA) - Die Salzburger SPÖ hat am Freitag kein besonders gutes Haar an der am Vormittag vorgestellten Reform der Landesverwaltung gelassen. Landesparteichef Walter Steidl sprach in einer Aussendung von einem Etikettenschwindel und kritisierte die Einbindung der Opposition als „Alibihandlung“. Dass es zu einer Zusammenlegung von Abteilungen kommen musste, sei allen im Land klar gewesen.

„Die Opposition wurde zwei Mal zu einem Runden Tisch zum Thema Strukturreform eingeladen. Die dort eingebrachten Vorschläge wurden zum Großteil ignoriert“, so Steidl. Für ihn hätte es zunächst eine Analyse der Aufgaben bedurft, um eine inhaltlich nachvollziehbare Strukturreform aufsetzen zu können.

In der neuen Verwaltungsstruktur werde jedem Abteilungsleiter zudem eine Stabsstelle („Das sind die ehemaligen Kleinreferate“) beigestellt. Im heute präsentierten Organigramm würden sich diese Stabsstellen aber nicht finden. „Die Reform ist damit eine reine Verschlankung des Organigramms, in dem man einige Abteilungen reduziert hat.“ Sauer stößt Steidl auch auf, dass die Landesamtsdirektion inhaltlich offensichtlich von der Strukturreform ausgenommen wurde.