Handball

Handball Tirol geht im Finale der Bundesliga aufs Ganze

Vor der Saison hatte medalp Handball Tirol niemand so richtig auf dem Zettel. Am Samstag kämpft die junge Garde nun sogar um den Meistertitel.

Innsbruck – Dass es sich „nur“ um die zweite Liga handelt, trübt die Freude bei den Tiroler Handballfans nicht. Zu groß ist die Verlockung, mit medalp Handball Tirol das erste Bundesliga-Jahr mit dem Titel zu krönen. Am Samstag (19 Uhr) geht die junge Truppe in der Prandtauerhalle in St. Pölten aufs Ganze. In 60 Minuten – oder bei einem Unentschieden in der Verlängerung – wird der Meister gekürt. Nach dem 28:24-Heimsieg (1:1 Ausgleich in der Best-of-three-Serie) gegen die Niederösterreicher am Montag, wird das dritte Duell zur reinen Nervensache.

„Druck machen wir uns aber keinen, wir können befreit aufspielen“, beschwichtigt Trainer Harald Winkler, der seine Jungs zu bislang ungeahnten Höhenflügen dirigierte. „Uns hatte niemand auf der Rechnung, jetzt sind wir nur noch ein Spiel vom Titelgewinn entfernt – das ist unglaublich und macht uns alle sehr stolz.“

Die personifizierte Hoffnung im Finalkrimi ist Schlussmann Manuel Gran. Mit so mancher Glanzparade gab er zuletzt seinen Vorderleuten die nötige Sicherheit. „Am Montag hatten wir die richtige Antwort auf die St. Pöltner Taktik parat, ich hoffe, das gelingt uns noch einmal“, erklärt Gran optimistisch. Wenn Edelroutinier Christoph Walter (erzielte in zwei Partien 21 Treffer!) noch einmal seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellt, dann „ist uns der Titel nicht zu nehmen“, betont Coach Winkler.

Für die erhoffte Meisterfeier ist alles angerichtet: Eine 20-köpfige Fangruppe reist nach St. Pölten, Sportkoordinator Thomas Lintner hat das Vertragswerk zum Verkauf der HLA-Lizenz an Interessent Ferlach aufgesetzt. (ben)

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