Uni-Rücklagen für FWF - Mitterlehner: „Nehmen Unis kein Geld weg“

Wien (APA) - „Wir nehmen den Universitäten kein Geld weg“, betonte Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) Freitag Nachmittag in e...

Wien (APA) - „Wir nehmen den Universitäten kein Geld weg“, betonte Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) Freitag Nachmittag in einer der APA übermittelten Stellungnahme im Zusammenhang mit der Kritik an der Herkunft der Mittel für den Wissenschaftsfonds FWF in den Jahren 2014 und 2015. Es werde „nur ein Teil über die wettbewerbsorientierte Vergabeschiene des FWF vergeben“, so der Minister.

Die Vorgangsweise, Rücklagen für die Universitäten über den FWF zu vergeben, sei schon in den vergangenen Jahren so gehandhabt worden. Das Gesetz bestimme, dass das Geld zur Gänze an die Universitäten fließen müsse, aber nicht über welche Vergabemethode, meint man im Ministerium.

Zudem verweist man darauf, dass das Arbeitsprogramm des FWF für 2015 vom Wissenschaftsministerium genehmigt werden müsse - und da werde man darauf achten, dass die für Universitäten vorgesehenen Mittel zur Gänze auch an diese gehen. Schon bisher würden rund 85 Prozent der FWF-Gelder an die Unis fließen. „Die Mittel für die Universitäten der laufenden Leistungsvereinbarung werden nicht gekürzt“, so Mitterlehner.

Das Ressort verweist zudem darauf, dass in den 550 Mio. Euro, die für den Zeitraum 2016-2018 für den FWF im Finanzrahmen verankert wurden, keine Rücklagen enthalten seien.