Bank-Austria-Chef: Werden nicht nach Mailand abwandern

Wien (APA) - Bank-Austria-Chef Willibald Cernko appelliert zwar an die heimischen Politiker, „dringend notwendige“ Reformen in den Bereichen...

Wien (APA) - Bank-Austria-Chef Willibald Cernko appelliert zwar an die heimischen Politiker, „dringend notwendige“ Reformen in den Bereichen Steuern, Pension, Bildung und Innovation endlich anzugehen und hofft auf eine Reduktion der Bankensteuer. An eine Abwanderung aufgrund hoher Kosten denkt er aber nicht. „Nein, wir werden nicht nach Mailand gehen“, sagte Cernko dem „Kurier“ (Samstag).

Die Bank Austria, eine Tochter der italienischen UniCredit mit Sitz in Mailand, investiere gerade hunderte Millionen Euro am Standort Österreich. Im Kreditgeschäft leiden Banken laut Cernko derzeit unter einer „extrem schwachen Nachfrage“. Trotz der Investitionszurückhaltung von Unternehmen und der strengeren Kreditrisikoregeln für Banken wäre der Bank-Austria-Boss „froh über mehr Kreditgeschäft. Wir haben auch das Kapital dafür.“ Cernko hofft auf einen Aufschwung im zweiten Halbjahr.

~ WEB http://www.bankaustria.at ~ APA599 2014-05-23/18:25