Spanische Küstenwache rettete 52 Flüchtlinge vor Ceuta

Madrid (APA/AFP) - Die spanische Küstenwache hat vor der Mittelmeerexklave Ceuta an der marokkanischen Küste am Samstag 52 Flüchtlinge geret...

Madrid (APA/AFP) - Die spanische Küstenwache hat vor der Mittelmeerexklave Ceuta an der marokkanischen Küste am Samstag 52 Flüchtlinge gerettet. Unter den geborgenen Flüchtlingen aus der Subsahara-Region, die in zwei Schlauchbooten unterwegs waren, seien zwei Schwangere und drei Babys, teilte die Präfektur von Ceuta mit. Eine Frau wurde demnach noch vermisst.

In dem ersten, nur fünf Meter langen Schlauchboot seien 45 Flüchtlinge gewesen, sagte ein Sprecher der Präfektur. Die 26 Männer, 14 Frauen und fünf Kinder seien in ein Auffanglager gebracht worden. Acht weitere Einwanderer kenterten mit einem Kinderschlauchboot. Sieben von ihnen seien auf der Insel Perejil drei Kilometer vor Ceuta geborgen worden. Nach dem achten Passagier, einer Frau, werde mit einem Hubschrauber und zwei Booten der Küstenwache gesucht.

Abertausende Flüchtlinge versuchen jährlich, nach Ceuta und Melilla zu gelangen - die beiden Exklaven sind das einzige europäische Territorium auf dem afrikanischen Kontinent. Im Februar waren 15 Afrikaner ertrunken, als sie versuchten, Ceuta schwimmend zu erreichen.