Standort Tirol

Wörgler Stadtmarketing ist Kinderschuhen entwachsen

Von der Image-Plakatkampagne über die Rabattkarte bis zum neuen Stadtmagazin: Das Stadtmarketing ist stolz auf das bisher Erreichte.

Von Michael Mader

Wörgl –Vor drei Jahren wurde das Stadtmarketing Wörgl mit den Geschäftsführern Luggi Ascher und Mario Wiechenthaler aus der Taufe gehoben. Jetzt zogen Bürgermeisterin Hedi Wechner und Luggi Ascher eine positive Bilanz. „Es hat einiger Anläufe bedurft, bevor das Kind letztendlich geboren wurde“, erinnert sich Wechner. Mittlerweile habe sich das Stadtmarketing aber sehr gut entwickelt.

Ascher zeigt sich zufrieden: „Unser erstes Ziel war es, bereits bestehende Dinge attraktiver zu machen.“ Dabei habe man sich auf die sechs Themenbereiche Energie, Kultur, Sport, Soziales, Tourismus und Bildung/Jugend/Integration verständigt. „Nur beim Tourismus hatten wir am Anfang Schwierigkeiten, aber jetzt sehe ich Licht am Ende des Tunnels“, sagt Ascher.

An umgesetzten Projekten nannten sowohl Wechner als auch Ascher die Hilfsaktion Licht für Wörgl, die Plakat-Imagekampagnen mit Wörglern, die ihre Stadt als lebenswert präsentieren, die Galerie am Polylog oder das neue Stadtmagazin. Stolz ist man aber auch auf die vielen Veranstaltungen und Themenmärkte. Eines der größten Projekte ist die energy.card: Ein Jahr nach der Einführung hat die energy.card, die auch als Rabattkarte bei Wörgler Unternehmen gilt, bereits 37 Partnergeschäfte. „Wir haben mehr als 8000 Nutzer und einen Gesamtumsatz von 240.000 Euro“, erklärt Brigitta Merkl.

Für Wörgler hat die Karte aber auch eine Bürgerfunktion: Neu hinzugekommen ist die Abrechnung am Recyclinghof. Das nächste Ziel sei die Bezahlung der Parkgebühren und des Citybusses mit der Karte. Auch die Umlandgemeinden sollen in das Projekt eingebunden werden. „Es gibt noch viele Möglichkeiten. Unter anderem eine touristische – bei Buchungen“, blickt Ascher in die Zukunft. Ausgestattet ist das Stadtmarketing mit einem Jahresbudget von 300.000 Euro.

Für Wechner sei es wichtig, dass das Stadtmarketing nicht von oben herab verordnet werde. „Wir sind noch am Anfang des Weges“, ist es für Wechner unabdingbar, dass sich das Stadtmarketing auch um das Leerflächenmanagement kümmert. Ascher will dies in den nächsten ein bis zwei Jahren umsetzen. Hedi Wechner: „Dafür wird es aber zumindest einen hauptamtlichen Geschäftsführer brauchen.“

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