Gesellschaft

Kernaufgaben haben Vorrang

Ellmau – Auch über die künftigen Aufgaben der Feuerwehr wurde vor Kurzem beim 138. Bezirksfeuerwehrtag in Ellmau diskutiert: Bezirksinspekto...

Ellmau –Auch über die künftigen Aufgaben der Feuerwehr wurde vor Kurzem beim 138. Bezirksfeuerwehrtag in Ellmau diskutiert: Bezirksinspektor Stefan Winkler sieht zwar keinen deutlichen Rückgang bei den Bränden, meinte allerdings, dass die Feuerwehren lernen müssen, mit Muren umzugehen. „Wir haben zwar keinen Bagger, aber wir können evakuieren.“

Im Vorjahr gab es im Bezirk 442 Brandmeldealarme, das sind um 28 weniger als im Jahr davor und auch die Zahl der Gebäudebrände ging um 51 zurück auf insgesamt 136. Besonders arbeitsintensiv war der Juni des Vorjahres. „So viele Einsätze wie in diesem Monat hat es vorher noch nie gegeben“, versicherte Winkler. Allerdings sind die Monate Juni, Juli und August seit Jahren als die anstrengendsten des Jahres bekannt.

Mehrmals wurde die Empfehlung ausgegeben, sich mehr auf die Kernaufgaben zu konzentrieren. „Wir dürfen uns nicht für alles benützen lassen“, bezeichnete es Winkler. Wenn jemand in Not ist, dann sei die Feuerwehr da, allerdings muss nach einer Überschwemmung des Kellers dieser nicht besenrein gemacht werden. Auch Bezirkshauptmann Christian Bidner empfahl, die Einsatzgründe zu hinterfragen. Als Beispiel führte er eine Pkw-Bergung an, wenn keine unmittelbare Gefahr mehr besteht. In solchen Fällen sei auch kein Versicherungsschutz gegeben.

Für seine Bemühungen während seiner fast 22-jährigen Bürgermeistertätigkeit um die drei Feuerwehren in Langkampfen wurde Georg Karrer die Florianiplakette überreicht. Das Bezirksehrenzeichen in Gold erhielten Max Unterrainer, Gregor Held, Hans Peter Wohlschlager, Robert Lauf und Martin Steinbacher überreicht. (be)

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