US-Amoklauf - Polizei identifizierte Schützen

Santa Barbara (Kalifornien) (APA/Reuters/dpa) - Nach dem Amoklauf mit sieben Toten im US-Bundesstaat Kalifornien hat die Polizei den mutmaßl...

Santa Barbara (Kalifornien) (APA/Reuters/dpa) - Nach dem Amoklauf mit sieben Toten im US-Bundesstaat Kalifornien hat die Polizei den mutmaßlichen Täter identifiziert. Es handle sich um den Studenten Elliot Rodger, teilten die Ermittler am Samstag mit. Der 22-Jährige ist der Sohn des Hollywood-Regisseurs Peter Rodger.

Der Sheriff von Santa Barbara, Bill Brown, korrigierte erste Angaben, nach denen alle sechs Menschen in Isla Vista aus einem fahrenden Auto heraus erschossen wurden. Demnach fand die Polizei drei Opfer erstochen in der Wohnung des jungen Mannes vor. Der Täter habe sie offenbar getötet, bevor er mit seinem Auto auf den Campus in der südlichen Kleinstadt Isla Vista gefahren und auf Menschen gefeuert habe. Dabei habe es die drei weiteren Toten gegeben.

Der Täter selbst war nach einem Schusswechsel mit der Polizei tot in seinem Wagen aufgefunden worden. Brown zufolge nahm er sich anscheinend selbst das Leben.

Rodger ließ über seinen Anwalt Alan Shifman erklären, sein Sohn habe unter dem Asperger-Syndrom gelitten, einer Form von Autismus. Er sei bei mehreren Ärzten in Behandlung gewesen, sagte Shifman. Peter Rodger wirkte unter anderen als Regieassistent an dem Kinofilm „Die Tribute von Panem - The Hunger Games“ (2012) mit.

Die Ermittler werteten Schriftstücke und ein Drohvideo aus, das der Schütze mutmaßlich im Videoportal YouTube veröffentlichte. Darin beschwert er sich über Frauen, die ihn zurückgewiesen und ignoriert hätten und kündigt an, Rache zu nehmen.