Landespolitik

Nein zu Vomper Anteil bei der Parkdeck-Planung

Der Jenbacher Gemeindechef ist über die mangelnde Solidarität in Vomp verärgert. Konkret geht es um den Betrag von 827 Euro.

Von Walter Zwicknagl

Jenbach –Das Ja von mehr als 30 Gemeinden braucht Jenbachs Bürgermeister Dietmar Wallner, um den Planungsauftrag für das längst notwendige Parkhaus am Jenbacher Bahnhof unterschreiben zu können. Von Alpbach bis Münster, dem Zillertal, dem Achental und Schwaz gab es mittlerweile die Unterschriften. Nur die Gemeinde Vomp schert aus. Genau gesagt geht es um den Betrag von rund 827 Euro samt Mitteln aus dem Gemeindeausgleichsfonds für den Vomper Planungsanteil.

Grundsätzlich sei man für die Errichtung eines Parkhauses, ließ der Vomper Bürgermeister Karl-Josef Schubert seinen VP-Parteikollegen Wallner aus Jenbach wissen. Dann kommt sofort das große Aber: „Da die Marktgemeinde Vomp jedoch keine Informationen über die Höhe von Mitfinanzierungskosten bei den zu erwartenden Umbauarbeiten bzw. Baumaßnahmen bei den Bahnhöfen Schwaz, Vomperbach sowie Fritzens-Wattens hat, wurde die Mitfinanzierung der Planung und auch der Ausführung der Park&Ride-Anlage Jenbach neuerlich einstimmig abgelehnt“, deponierte Schubert mündlich und schriftlich. Denn schon einmal hatte sich der Vomper Gemeinderat mit der Thematik befasst.

Die Enttäuschung beim Jenbacher Gemeindechef ist groß. „Das sorgt nur für eine weitere Verzögerung in der Planung. Eigentlich haben wir das Projekt klar genug kommuniziert. Der Vomper Anteil liegt in einem Bereich, der keine Grundsatzdebatte auslösen sollte. Für mich ist das alles andere als Solidarität“, sagt Wallner in Richtung seines Bezirksobmannstellvertreters der VP.

„Das ist schon eigenartig. Aber wir werden das bestimmt auf die Reihe bringen. Daran soll die Planung nicht scheitern“, ist die Reaktion von LHStv. Josef Geisler, der sich in den vergangenen Monaten bemüht hatte, in dieser Causa die Reihen zu schließen. „Schön langsam wird das mühsam. Über den Bedarf brauchen wir nicht diskutieren“, meint der Politiker.

Der Anteil von mehr als 30 Gemeinden an den Planungskosten liegt mit Förderungen bei 40.000 Euro.

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Angela Dähling

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