Brüssel-Attentat - Jüdischer Weltkongress fordert mehr Sicherheit
Brüssel (APA/dpa) - Gut eine Woche nach den tödlichen Schüssen eines mutmaßlichen Islamisten im Jüdischen Museum in Brüssel hat der Jüdische...
Brüssel (APA/dpa) - Gut eine Woche nach den tödlichen Schüssen eines mutmaßlichen Islamisten im Jüdischen Museum in Brüssel hat der Jüdische Weltkongress (WJC) vom Staat verstärkte Sicherheitsmaßnahmen für die jüdische Gemeinde gefordert. WJC-Präsident Ronald Lauder forderte außerdem, auf europäischer Ebene mehr den Antisemitismus im Internet zu bekämpfen.
In erster Linie gehe es um finanzielle Unterstützung für die Sicherheit der jüdischen Gemeinde. Das sagte Maurice Sosnowski vom Koordinationskomitee der jüdischen Organisationen in Belgien laut der belgischen Nachrichtenagentur Belga am Montag.
Am 24. Mai hatte ein Mann im Jüdischen Museum in Brüssel ein Ehepaar aus Israel und eine Französin erschossen sowie einen Belgier schwer verletzt. Die Polizei nahm dann am vergangenen Sonntag einen mutmaßlichen Islamisten in Frankreich fest. Der 29-Jährige habe Waffen des Typs bei sich getragen, mit denen das Attentat in Brüssel begangen worden war, hatte es geheißen. Die Polizei fand außerdem ein Bekennervideo.