Europas Leitbörsen zu Mittag schwächer
~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA371 vom 03.06.2014 muss es im Titel richtig ...
~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA371 vom 03.06.2014 muss es im Titel richtig heißen: „Europas Leitbörsen zu Mittag schwächer „, zudem wurde der Untertitel ergänzt. --------------------------------------------------------------------- ~ Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag am Nachmittag moderat schwächer tendiert. Der 50 führende Unternehmen der Eurozone umfassende Euro-Stoxx-50 verlor 9,79 Einheiten oder 0,30 Prozent auf 3.234,81 Punkte.
Der DAX in Frankfurt notierte gegen 13.10 Uhr mit 9.893,24 Punkten und einem Minus von 50,03 Einheiten oder 0,50 Prozent. Der FT-SE-100 der Börse London verlor 24,09 Zähler oder 0,35 Prozent und steht nun bei 6.820,42 Stellen.
Europaweit notieren vor allem Banken schwach. Branchenverlierer ist die Deutsche Bank bei 29,27 Euro bei minus 1,36 Prozent. Ebenso schlechter präsentierte sich die Unicredit Bank bei 6,40Euro mit minus 1,08 Prozent.
Die Automobilbranche, welche sich heute Morgen noch fester zeige, sank ins Minus. Volkswagen-Titel notierten mit minus 0,20 Prozent und die Aktien von BMW mit minus 0,32 Prozent.
Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat vor dem weiteren Abbau staatlicher Sozialleistungen in Ländern der Europäischen Union (EU) gewarnt. „Zusammen mit anhaltender Arbeitslosigkeit, niedrigen Löhnen und hohen Steuern haben diese Maßnahmen zu mehr Armut und sozialer Ausgrenzung geführt“, kritisiert die UN-Sonderorganisation in ihrem veröffentlichten „Weltbericht zur sozialen Sicherung 2014/2015“.
Die Arbeitslosigkeit im Euroraum ist im Frühjahr leicht gesunken. Im April waren 11,7 Prozent der Menschen im erwerbsfähigen Alter ohne Arbeit - im Vormonat lag die Quote noch bei 11,8 Prozent. Das teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg mit. Zuletzt war die Quote im Dezember 2013 um 0,1 Prozentpunkte gefallen. Insgesamt waren im April 18,751 Millionen Männer und Frauen in den Ländern mit der Gemeinschaftswährung arbeitslos. Die Zahlen dürften jedoch keinen positiven Effekt auf die Europäischen Markte gehabt haben.
Der Preisauftrieb im Euroraum ist im Mai stärker gesunken als erwartet - das setzt die EZB weiter unter Handlungsdruck. Die jährliche Inflationsrate fiel von 0,7 Prozent im Vormonat auf 0,5 Prozent, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat in Brüssel nach einer ersten Schätzung mitteilte. Ökonomen hatten nur mit einem Rückgang auf 0,6 Prozent gerechnet.
Im Fokus der Woche steht die EZB-Ratssitzung am Donnerstag.
~ ISIN EU0009658145 ~ APA391 2014-06-03/14:42