Handball: ÖHB-Frauen mit Optimismus in entscheidende EM-Quali-Phase
Wien (APA) - Mit großem Optimismus gehen Österreichs Handball-Frauen in die entscheidenden EM-Qualifikationsspiele gegen Dänemark (Samstag, ...
Wien (APA) - Mit großem Optimismus gehen Österreichs Handball-Frauen in die entscheidenden EM-Qualifikationsspiele gegen Dänemark (Samstag, 17.15 Uhr in Wien) und die Ukraine (15. Juni, 20.20 in Michalovce/SVK - beide live ORF Sport +). Teamchef Herbert Müller will sich auf einen Sieg der Däninnen gegen die Ukrainerinnen am Mittwoch gar nicht erst verlassen.
Denn gewinnen die bisher makellosen Skandinavierinnen wie erwartet, würde Österreich schon ein Punkt aus beiden Partien reichen. Für Müller zählen vor allem die bisherigen Leistungen, die auch im Finish Motivation genug sein sollen. „Die Ausbeute von sechs Punkten (zwei Siege gegen Litauen, einer gegen die Ukraine bei einer Niederlage gegen Dänemark, Anm.) ist hervorragend“, stellte Müller fest, „wir wollen zur EM“.
In der Heimpartie am Samstag in der Albert Schultz-Halle, die als Vorspiel zum Männer-Quali-Duell mit Norwegen über die Bühne geht, liegt die Latte jedenfalls denkbar hoch. Der mehrfache Welt- und Europameister, Olympiasieger und WM-Dritte 2013 kommt als klarer Favorit nach Wien.
„Dänemark stellt absolute Weltspitze dar und ist sicherlich an einem normalen Tag unerreichbar für uns. Doch es gibt gerade im Sport immer wieder Situationen, wo Unmögliches plötzlich machbar ist, und genau so eine Situation wollen wir herbeibeschwören“, versprach Müller. Für Göppingen-Akteurin Beate Scheffknecht, eine von acht Legionärinnen im Team, blickte schon mit Ungeduld auf das Duell mit Dänemark. „Ich freue mich auf ein Spiel in dieser geilen Halle“, erklärte die 38-fache Schützin in der Qualifikation.
Auch auch wenn es schließlich auf ein direktes Duell mit den Ukrainerinnen um Platz zwei hinauslaufen sollte - die Partie findet aufgrund der Situation in der Ukraine in der grenznahen slowakischen Stadt Michalovce statt -, dann hat Rot-Weiß-Rot die besseren Karten: Das Hinspiel in Österreich wurde mit 34:28 gewonnen. Für die Müller-Truppe wäre es das erste Großereignis seit der WM in China 2009.