Leitbörsen in Fernost mit Ausnahme Tokios mit Verlusten

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Mittwoch überwiegend tiefer geschlossen. Lediglich der Nikkei-225 Index in Tokio stieg um 3...

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Mittwoch überwiegend tiefer geschlossen. Lediglich der Nikkei-225 Index in Tokio stieg um 33,71 Zähler oder 0,22 Prozent auf 15.067,96 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong ging um 139,33 Zähler (minus 0,60 Prozent) auf 23.151,71 Einheiten zurück, nachdem am Vortag noch ein 5-Monatshoch markiert worden war.

Der Shanghai Composite gab 13,48 Punkte oder 0,66 Prozent auf 2.024,83 Punkte ab und verbuchte damit den vierten Verlusttag in Folge. Mit Rückgängen schlossen auch die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.280,17 Zählern mit einem Minus von 16,50 Punkten oder 0,50 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney verlor 33,7 Zähler oder 0,62 Prozent auf 5.426,80 Einheiten.

Marktteilnehmer verwiesen auf zurückhaltende Akteure. In den USA stehen wichtige Daten vom Arbeitsmarkt an und aus Europa wirft die für Donnerstag angesetzte Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank ihre Schatten voraus. „Angesichts amerikanischer Konjunkturdaten wollen Anleger etwas Vorsicht walten lassen“, sagte ein Marktstratege. „Gleichzeitig spekulieren Investoren, welche Maßnahmen die EZB diese Woche beschließen wird.“

In Australien fiel der wichtigste Börsenindex, obwohl das dortige Wirtschaftswachstum im vergangenen Quartal mit 1,1 Prozent die Erwartungen übertroffen hatte.

In Hongkong standen Immobilienwerte auf den Verkaufslisten der Anleger. Henderson Land verbilligten sich um 2,8 Prozent. Sun Hung Kai Properties fielen 1,7 Prozent.

In Tokio legten die Papiere des japanischen Lebensversicherers Dai-ichi um 3,59 Prozent zu. Die Japaner hatten einen Pressebericht bestätigt, wonach sie in einer Milliardenübernahme den US-Konkurrenten Protective Life kaufen wollen. In Japan kämpfen Versicherer wegen der schrumpfenden Bevölkerung mit einem schwierigen Umfeld.

Tokyo Electric Power führten die Kursverluste der dortigen Versorgeraktien mit einem Abschlag von 2,03 Prozent an. Tohoku Electric Power fielen um 0,99 Prozent und Kansai Electric Power um 0,75 Prozent. JFE Holdings-Papiere verteuerten sich nach einer Kaufempfehlung für den japanischen Stahlkonzern durch Credit Suisse um 3,15 Prozent.

HTC-Aktien fielen um 4,33 Prozent: Der taiwanische Telefonhersteller gab für Mai enttäuschende Umsätze bekannt.