„Fest der Freiheit“: Über 1.000 Demonstranten - Keine Zwischenfälle
Wien (APA) - Die Demonstration gegen das Burschenschafts-nahe „Fest der Freiheit“ ist am Mittwochabend ohne Zwischenfälle zu Ende gegangen. ...
Wien (APA) - Die Demonstration gegen das Burschenschafts-nahe „Fest der Freiheit“ ist am Mittwochabend ohne Zwischenfälle zu Ende gegangen. Laut Polizei mehr als 1.000 Personen nahmen an der Kundgebung der „Offensive gegen Rechts“ teil, die Veranstalter sprachen von rund 2.500 Demonstranten.
Der Demonstrationszug hatte sich gegen 18.00 Uhr in Bewegung gesetzt und war nach einer Route über den gesperrten Ring und quer durch die Innenstadt bis zum Stephansplatz und zurück zur Universität gezogen. Um etwa 20.30 Uhr fand die Kundgebung ihr Ende, zahlreiche Demonstranten harrten am Abend aber noch vor der Universität aus.
Laut Polizei waren insgesamt mehr als 1.000 Beamte im Einsatz. Die Kundgebung wurde von Beginn an von einem Polizeihubschrauber aus der Luft überwacht. Polizeisprecher Johann Golob sagte am Ende der Kundgebung, alle Seiten hätten sich sehr diszipliniert verhalten. Gefragt, ob er noch mit Problemen im Lauf des Abends rechne, sagte er, wenn die Vernunft siege, dann werde alles ruhig bleiben. Dass es - im Gegensatz zu den Demonstrationen gegen den Akademikerball im Jänner sowie gegen die Identitären im Mai bisher zu keinen Zwischenfällen gekommen ist, sah Golob in der „Vernunft der Kundgebungsteilnehmer“ begründet.
Bei der Veranstaltung des Vereins „Forschungsgesellschaft Revolutionsjahr 1848“ im Palais Palffy waren laut Golob 80 bis 90 Burschenschafter beteiligt.