Zwölf Soldaten bei Al-Kaida-Angriff im Jemen erschossen
Aden (APA/AFP) - Bei einem Angriff mutmaßlicher Al-Kaida-Kämpfer sind im Jemen am Donnerstag zwölf Soldaten und ein Zivilist getötet worden....
Aden (APA/AFP) - Bei einem Angriff mutmaßlicher Al-Kaida-Kämpfer sind im Jemen am Donnerstag zwölf Soldaten und ein Zivilist getötet worden. Die Angreifer hätten einen Kontrollposten nahe dem Dorf Bajhan in der südlichen Provinz Shabwa mit automatischen Waffen attackiert, erklärte ein Vertreter der Sicherheitskräfte. Mehrere weitere Soldaten und Polizisten seien dabei verwundet worden.
In Shabwa sowie in der benachbarten Provinz Abjan läuft derzeit eine groß angelegte Offensive des Militärs, um die Extremisten aus Dörfern und Städten zu verdrängen. Die Extremistengruppe Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) verübt regelmäßig blutige Angriffe auf Militär, Polizei und Behörden.
Nachdem die Gruppe während der Proteste im Frühjahr 2011 weite Gebiete im Süden und Osten des Landes unter ihre Kontrolle gebracht hatte, wurde sie 2012 bei einer Militäroffensive wieder zurückgedrängt. Allerdings bleibt der Ableger des internationalen Terrornetzwerks Al-Kaida im Süden und Osten des Landes aktiv und verübt auch immer wieder Anschläge in der Hauptstadt Sanaa.