Leitbörsen in Fernost schließen wenig verändert
Tokio (APA) - Die asiatischen Leitbörsen haben sich am Donnerstag wenig bewegt gezeigt. Mehrheit notierten sie leicht im Minus. Der Hang Sen...
Tokio (APA) - Die asiatischen Leitbörsen haben sich am Donnerstag wenig bewegt gezeigt. Mehrheit notierten sie leicht im Minus. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel um 42,05 Zähler oder 0,18 Prozent auf 23.109,66 Punkte. Der FTSE Straits Times Index schloss 0,53 Punkten oder 0,02 Prozent tiefer bei 3.279,64 Zählern. Der All Ordinaries Index in Sydney fiel 7,1 Zähler oder 0,13 Prozent auf 5.419,70 Einheiten.
Zugewinne gab es in Tokio und Shanghai. Der Nikkei-225 Index in Tokio stieg um moderate 11,41 Zähler oder 0,08 Prozent auf 15.079,37 Punkte. Der Shanghai Composite gewann 16,05 Punkte oder 0,79 Prozent auf 2.040,88 Zähler.
Zurückhaltung dominierte den Handel in Asien - vor der heutigen Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) und dem morgigen US-Arbeitsmarktbericht waren Anleger wenig risikobereit. Unterdessen zeigte sich die US-Notenbank in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturbericht „Beige Book“ vorsichtig optimistisch zur Lage der US-Wirtschaft.
In Tokio legten Softbank 0,32 Prozent zu. Die japanische Telekommunikationsgesellschaft wird im kommenden Februar einen Haushalts-Roboter auf den Markt bringen. Softbank hat ihn als „ersten Roboter mit Emotionen“ vorgestellt - er soll imstande sein, die Emotionen seines Besitzers zu verstehen.
In Hongkong verzeichneten Immobilien-Werte deutliche Zugewinne. Sino Land schlossen mit einem Plus von 4,50 Prozent. JP Morgan hatte zuvor eine Kaufempfehlung für die Aktie ausgesprochen. Auch Henderson Land legten 3,59 Prozent zu. New World Development stiegen 1,56 Prozent.
Einen Kurssprung von 9,47 Prozent legten die Papiere von China Rare Earth hin. Medienberichten zufolge plant die chinesische Regierung, die Exportbeschränkungen für Seltene Erden aufzuheben.
In Sydney gewannen BHP Billiton 0,11 Prozent. Das Bergbauunternehmen bestätigte, dass in seinem Hauptquartier für Eisenerze in Perth Jobs streichen wird.
Unverändert schlossen hingegen David Jones. Der australische Milliardär Solomon Lew soll Medienberichten zufolge alles daran setzen, die geplante Übernahme von David Jones durch den südafrikanischen Einzelhändler Woolworth - der in keiner Verbindung zur australischen Kette gleichen Namens steht - zu blockieren.