Tennis: Nadal 2 - Becker freut sich für Gulbis-Coach Bresnik

Paris (APA/dpa) - Boris Becker, der seit einem halben Jahr als Trainer von Novak Djokovic fungiert, hat sich in Paris zur Arbeit mit dem Ser...

Paris (APA/dpa) - Boris Becker, der seit einem halben Jahr als Trainer von Novak Djokovic fungiert, hat sich in Paris zur Arbeit mit dem Serben geäußert und auch über dessen Gegner Ernests Gulbis. Becker freut sich für Gulbis-Coach Günter Bresnik, den er ja noch selbst eine Zeit lang in seiner aktiven Zeit als Trainer beschäftigte.

„Der hat Disziplin vom Günter gelernt. Es freut mich für den Günter“, erklärte Becker. „Das ist schön zu sehen, dass ein Trainer dann auch Erfolg hat mit einem schwierigen Spieler und es geschafft hat, ihm ein bisschen Disziplin beizubringen. Ich hoffe, das ist am Freitag wieder vorbei.“ Das Spiel von Djokovic gegen Gulbis werde schwer. „Der kann an einem perfekten Tag jeden Spieler der Welt schlagen, der kann an einem nicht so guten Tag gegen fast jeden verlieren. Novak muss sein bestes Spiel spielen, keine Frage.“

Woran Becker seinen Erfolg mit Djokovic festmacht? „Ziel war dieses Jahr, ein Grand-Slam-Turnier zu gewinnen und die Rückkehr auf Platz eins der Weltrangliste. Wir sind zumindest nicht vom Ziel abgekommen“, erklärte Becker, der Djokovic auf dem richtigen Weg sieht. „Es gibt zwei, drei Verbesserungen in seinem Spiel, und wenn wir beide, aber eben die anderen auch im Team, weiter in diese Richtung gehen, dann sehe ich keinen Grund, warum wir im Dezember nicht sagen können: Das war ein erfolgreiches Jahr. Das ist das Ziel, und wir sind jetzt auf halber Strecke.“ Über die exakten Verbesserungen wollte sich Becker aber nicht äußern. „Schauen Sie einfach mal die Spiele an, wo er steht, wie er spielt.“