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Mini-Fünftürer kommt heuer

Gegenüber dem Standard-Mini hat jener mit den Fondtüren 72 Millimeter mehr Radstand – das kommt den Fahrgästen und dem Gepäck zugute.
© Werk

Die BMW-Tochtermarke baut eifrig ihr Angebot aus: Nach dem Frühjahrsstart der neuen Mini-Generation ist eine weitere Karosserievariante geplant.

Salzburg –Seit BMW das Zepter bei den Briten führt, haben die Deutschen mit mancher Tradition gebrochen. Verblüffend ist noch heute, dass BMW der Insel-Marke ein Sports Utility Vehicle namens Countryman zumutete. Der Coup funktionierte allerdings, der Hochbeiner zählt zu den wichtigsten Volumenmodellen von Mini. Und mit dem Paceman haben die Engländer sogar noch eine dreitürige Spielart im Sortiment. Beide Fahrzeuge, der Countryman und der Paceman, erfahren übrigens in der zweiten Jahreshälfte ein sanftes Facelift und eine moderate Motorenbereinigung. Gänzlich neu dagegen ist der Standard-Mini, der seit dem Frühjahr in dritter Generation (unter BMW-Regie) bei den Händlern steht. Gegenüber den Vorgängern hat der Nachfolger bei der Materialienauswahl, an Funktionalität und bei der Verarbeitung gewonnen – eine gewisse Verspieltheit ist ihm geblieben. Gänzlich neu sind Dreizylinder-Aggregate, natürlich aufgeladen. Und genau davon profitiert ein weiterer Fronttriebler mit Mini-Label, der ab Ende Oktober im Handel sein wird: die fünftürige Ausführung. Manche Quellen sprechen von einem Modell, das 16 cm länger sein dürfte als der Dreitürer, außerdem sogar elf cm höher. BMW bestätigt einen 72 Millimeter längeren Radstand, zwei zusätzliche Fondtüren und drei Plätze auf der Rückbank. Nicht bestätigt ist die Kofferraumgröße von 278 Litern.

Fixiert dagegen sind vorläufig das Motorenportfolio und das Preisgefüge. Drei Benzinaggregate leisten 102, 136 und 192 PS, drei Diesel halten mit 95, 116 und 170 PS dagegen. Den Basisbenziner gibt es ab 18.870 Euro, den Basis-Selbstzünder ab 20.590 Euro. Wir rechnen damit, dass auch dieser Mini eine JCW-Variante erhalten wird. (McF)