Beim Ausbau Geld gespart
Von Catharina Oblasser...
Von Catharina Oblasser
St. Jakob i. D. –Die sieben Wochen lange Totalsperre der Staller-Sattel-Straße hat sich gelohnt. In dieser Zeit hat das Baubezirksamt einen Großteil der stark desolaten Strecke zwischen Erlsbach und der Passhöhe wieder auf Vordermann gebracht: Die Strecke wurde auf fünf Metern Breite asphaltiert, bergseitig wurde Raum für herabfallende Steine geschaffen. Ab sofort ist die beliebte Ausflugsstraße, die vor allem von Motorradfahrern genutzt wird, komfortabel befahrbar.
Mit den verfügbaren 530.000 Euro habe das Baubezirksamt aber mehr geschafft als eigentlich vorgesehen, erklärt Amtsleiter Harald Haider. „Wir haben Material, das von einem Katastrophenschaden an der talseitigen Böschung vorhanden war, für den Frostkoffer genutzt.“ Gestein und Erde seien vor Ort in einer mobilen Brecheranlage zerkleinert worden, das habe lange Transportwege unnötig gemacht. „Außerdem haben wir uns den Abtransport und die Deponierung des Schadensmaterials erspart und mussten für den Frostkoffer nichts zusätzlich ankaufen“, berichtet der Amtsleiter stolz.
Hochzufrieden mit dem Ausbau sind auch die Deferegger Bürgermeister. „Vorher wären Veranstaltungen wie Radrennen über den Staller Sattel nicht möglich gewesen, die Straße war zu schlecht. Aber jetzt ginge es“, freut sich St. Jakobs Gemeindechef Gerald Hauser. Und der Hopfgartner Bürgermeister Franz Hopfgartner ist beruhigt: „Auf der nun sanierten Strecke gab es bisher viele Motorradunfälle, weil der Straße uneben und schlecht war. Ab jetzt wird das sicher besser.“
Der letzte Lückenschluss Richtung Staller Sattel über etwa 500 Meter desolate Fahrbahn soll nächsten Sommer in Angriff genommen werden, sagt Haider.