Verkehr

Tiroler Polizei rüstet auf: Mehr Frontradaranlagen ab Pfingsten

Künftig wird es in Tirol an zwölf Standorten Frontradaranlagen geben. Ab Pfingsten werden neue Geräte aufgestellt.

Innsbruck – In Tirol wird es ab Pfingsten mehr Radaranlagen geben, die Lenker auch frontal blitzen. Zu den vier bereits bestehenden Frontradaranlagen auf der Inntalautobahn (A12) in Wörgl-West, Vomp, Imst und Innsbruck-Sieglanger kommen jetzt sechs weitere Standorte auf Landesstraßen hinzu. Das gab die Polizei in einer Presseaussendung am Freitag bekannt.

Im Laufe des Jahres werde auf der Brennerautobahn (A13) und der Arlberg Schnellstraße (S16) „nachgerüstet“. Die Kosten belaufen sich auf ingesamt 160.000 Euro. Das Bundesministerium für Inneres und die Landespolizeidirektion Tirol haben sich gemeinsam für das Projekt entschieden.

Frontradaranlagen in Tirol

Neue Standorte : Loferer Straße (B178, in Waidring), Zillertalstraße (B 169 in Ramsau), Seefelder Straße (B 177 in Scharnitz), Fernpassstraße (B 179 in Lermoos), Reschenstraße (B 180 in Pfunds), Mieminger Straße (B 189 in Tarrenz-Dollinger).

Im Laufe des Jahres

: Brennerautobahn (A13), Arlberg Schnellstraße (S16)

Bereits bestehende

: Inntalautobahn (A12 in Wörgl-West, Vomp, Imst und Innsbruck-Sieglanger)

Mit den zwölf Frontradaranlagen sollen vor allem die Strafverfolgung ausländischer Lenker verbessert werden. Die neuen Geräte erstellen neben dem üblichen „Radarbild“ (mit Fahrzeug, Datum, Uhrzeit und gemessener Geschwindigkeit) zusätzlich ein Foto, auf dem der Lenker des Fahrzeuges erkennbar ist. „Dieses zusätzliche Beweismittel erleichtert den Behörden die Durchführung von Strafverfahren gegen Lenker aus dem Ausland“, erklärt Markus Widmann, der Kommandant der Landesverkehrsabteilung, in der Presseaussendung. (tt.com)