Europas Leitbörsen schließen einheitlich höher
Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Leitbörsen sind am Freitag nach guten US-Jobdaten einheitlich mit Kursgewinnen ins Wochenende geg...
Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Leitbörsen sind am Freitag nach guten US-Jobdaten einheitlich mit Kursgewinnen ins Wochenende gegangen. Der Euro-Stoxx-50 legte 27,23 Einheiten oder 0,83 Prozent auf 3.294,28 Zähler zu.
Der lang erwartete US-Arbeitsmarktbericht hat die Erwartungen voll erfüllt. Die US-Wirtschaft hat im Mai abermals einen robusten Stellenaufbau verzeichnen können. Außerhalb der Landwirtschaft kamen 217.000 neue Stellen hinzu. Insgesamt hat die US-Wirtschaft damit die im Zuge der Wirtschaftskrise verlorenen Jobs komplett wieder aufgebaut.
Abseits dessen bewegten Unternehmensnachrichten. BNP Paribas ist angesichts drohender Milliardenstrafen in den USA bereit, sich vom langjährigen Vorstand Georges Chodron de Courcel zu trennen. Die US-Justiz hatte in den Vergleichsverhandlungen zuletzt den Druck auf das Geldhaus deutlich erhöht. Neben einer Rekordstrafe von mehr als zehn Milliarden Dollar wollen die Finanzaufseher Berichten zufolge auch personelle Konsequenzen sehen. Nach anfänglichen Verlusten gingen die Papiere mit einem Plus von 0,84 Prozent bei 51,91 Euro aus dem Handel.
Die Anteilsscheine des britischen Versorgers Centrica legten 1,51 Prozent auf 335,50 Pence zu. Medienberichten zufolge sollen Übernahmeofferte aus Katar oder der französischen Staatsfirma Electricite de France vorliegen.
Daimler hat im Mai erneut mehr Autos abgesetzt. Die Kompaktmodelle und die im vergangenen Jahr eingeführte neue E-Klasse ließen die Verkäufe verglichen mit dem Vorjahr um neun Prozent ansteigen. Weltweit sind 141.688 Autos der Marken Mercedes-Benz und Smart verkauft worden. Daimler-Aktien schlossen allerdings 0,10 Prozent tiefer bei 70,24 Euro.
Die Titel der Deutschen Bank wurden ex Bezugsrechte für die laufende Kapitalerhöhung gehandelt. Sie schlossen mit Abschlägen von 5,28 Prozent auf 28,175 Euro, während die Bezugsrechte 1,41 Euro kosteten. Die Bank bietet zu je 22,50 Euro neue Aktien an und holt sich damit 8,5 Milliarden Euro ins Haus. Mit dem frischen Geld will das größte deutsche Kreditinstitut seine vergleichsweise dünnen Kapitalpuffer stärken und sich zugleich Luft für weiteres Wachstum verschaffen.
Ansonsten zeigten sich Bank-Werte im Euro-Stoxx-50 allerdings einheitlich fester. Intesa Sanpaolo verteuerten sich um 4,06 Prozent. Societe Generale legten 3,20 Prozent zu. Banco Santander gewannen 2,84 Prozent.
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Index Änderung Änderung Zuletzt
Punkte Prozent Wien ATX 2.567,72 24,74 0,97 2.542,98 Frankfurt DAX 9.987,19 39,36 0,40 9.947,83 London FT-SE-100 6.858,21 44,72 0,66 6.813,49 Paris CAC-40 4.581,12 32,39 0,71 4.548,73 Zürich SPI 8.561,22 24,37 0,29 8.536,85 Mailand FTSEMIB 22.290,08 339,01 1,54 21.951,07 Madrid IBEX-35 11.064,30 187,90 1,73 10.876,40 Amsterdam AEX 413,26 2,29 0,56 410,97 Brüssel BEL-20 3.171,51 19,17 0,61 3.152,34 Stockholm SX Gesamt feiertagsbe 0,00 0,00 1.391,20
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geschlossen Europa Euro-Stoxx- 3.294,28 27,23 0,83 3.267,05
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Euro-Stoxx 334,59 2,89 0,87 331,70 ~
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