Ein neues Herz für das Landecker Freischwimmbad
Die Stadt investierte über 110.000 Euro in ihr Freischwimmbad. Eine Beteiligung am Imster Hallenbad ist für Bürgermeister Jörg kein Thema.
Von Matthias Reichle
Landeck –Im vergangenen Jahr war das Kinderbecken und die Wasseraufbereitung dran – damals investierte die Stadt Landeck bereits 300.000 Euro ins Freibad in Perjen. Nach zwei Jahren Pause bekamen auch die Kleinsten wieder einen eigenen Bereich zum Tritscheln und Plantschen. Heuer folgte der nächste große Brocken. Das Herzstück des Bades wurde getauscht – die Heizung. Das berichtete Sportausschussobmann Peter Vöhl bei einem Lokalaugenschein.
Die Stadtgemeinde stellte den „Motor“ der Landecker Freizeitanlage von Öl auf Gas um – damit will man in Zukunft auch Kosten sparen, außerdem ist die neue Technik wesentlich leiser. Das Schwimmbecken selbst hat 23 bis 24 Grad, betonte Vöhl, und ist eines der wenigen in Tirol, in dem dank seiner Länge auch sportliche Wettkämpfe ausgetragen werden können.
Auch heuer wurde an vielen Ecken des Freibades „geschraubt“. Insgesamt investierte Landeck 110.000 Euro.
So wurden Teile des Daches neu gedeckt und jene Bereiche der Solaranlage ausgetauscht, die bereits 20 Jahre auf dem Buckel haben. Kostenpunkt: 35.000 Euro. Der Vorteil sei – so Vöhl –, dass an sonnigen Tagen das Wasser mit der Sonne aufgeheizt werden kann. Kleinere Arbeiten betrafen die Holzliegeflächen und den Sichtschutz ins Bad. Um die Liegewiese herzurichten, packte Bademeister Norbert Raich selbst an.
Nach wie vor kein Thema ist für Bürgermeister Wolfgang Jörg eine Beteiligung am Imster Hallenbadprojekt.
Der Gemeinderat der Nachbarstadt hatte ein Finanzierungsangebot für das 16 Mio. Euro teure Regionsbad abgegeben – in Landeck hatte der Stadtrat einer Landecker Kostenübernahme bereits vor zwei Jahren eine Absage erteilt.
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