Leitbörsen in Fernost schließen mehrheitlich schwächer
Tokio (APA/dpa-AFX) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag mehrheitlich schwächer geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio fiel um 16...
Tokio (APA/dpa-AFX) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag mehrheitlich schwächer geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio fiel um 164,55 Zähler oder 1,09 Prozent auf 14.933,29 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong gab leicht um 18,50 Zähler (minus 0,08 Prozent) auf 23.300,67 Einheiten nach. Der Shanghai Composite stieg hingegen 15,27 Punkte oder 0,74 Prozent auf 2.085,98 Punkte.
Keine klare Richtung zeigten auch die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.290,26 Zählern mit einem leichten Minus von 2,99 Punkten oder 0,09 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney verbesserte sich hingegen 6,9 Zähler oder 0,13 Prozent auf 5.390,60 Einheiten.
Die Eskalation der Gewalt im Irak hat die meisten asiatischen Börsenplätze am Montag belastet. Die Gruppe Islamischer Staat im Irak und in Syrien (ISIS) hatte in den vergangenen Tagen Teile des Iraks unter ihre Kontrolle gebracht. Die radikalen Islamisten gingen dabei äußerst brutal vor. Die Armee startete nach eigenen Angaben am Wochenende eine Gegenoffensive.
In Tokio fielen Aktien von Mitsubishi Heavy Industries am Ende des japanischen Leitindexes um 3,67 Prozent auf 630 Yen. Im Ringen um den französischen Alstom-Konzern prüft der Siemens-Partner „mehrere Möglichkeiten“ bezüglich einer Teilübernahme des französischen Konkurrenten. Entschieden sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch noch nichts, teilte der japanische Konzern mit.
Allgemein belastete in Tokio der starke Yen die Aktien exportorientierter Unternehmen wie Honda und Fanuc. Die Titel verloren jeweils mehr als ein Prozent an Wert.
An den chinesischen Börsen zeigte sich kein klarer Trend. Der CSI-300, der die größten Unternehmen des chinesischen Festlands mit einer Notierung in Schanghai oder Shenzhen umfasst, stand mit 0,72 Prozent im Plus. Für gute Stimmung hatte die Entscheidung der chinesischen Zentralbank gesorgt, den Mindestreservesatz für weitere Banken zu senken. Damit können diese Finanzinstitute mehr Kredite an Unternehmen vergeben.
In Sydney zogen die Titel der Echo Entertainment Group um rund siebeneinhalb Prozent an. Der Casinobetreiber hatte mitgeteilt, dass seine Gewinnprognose über den Markterwartungen liege. In Mumbai büßte der Leitindex Sensex 0,44 Prozent an Wert ein.
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