Verletzter Höhlenforscher - Rettungstransport auf nächster Etappe
Berchtesgaden (APA/dpa) - Nach einer mehrstündigen Ruhepause in den Tiefen der Riesending-Schachthöhle hat der Rettungstransport mit dem ver...
Berchtesgaden (APA/dpa) - Nach einer mehrstündigen Ruhepause in den Tiefen der Riesending-Schachthöhle hat der Rettungstransport mit dem verletzten Höhlenforscher die nächste Etappe in Angriff genommen. Gegen 17.30 Uhr sei der Trupp von Biwak 3 aus in rund 700 Metern Tiefe aufgebrochen, teilte ein Sprecher der Bergwacht am Montagabend in Berchtesgaden mit. Nächstes Ziel sei nun Biwak 2 in rund 550 Metern Höhe.
Für die schwierige Wegstrecke, die von zahlreichen Auf- und Abstiegen geprägt sei, seien 24 Stunden eingeplant. Der erfahrene Höhlengänger Johann Westhauser, der am Institut für Angewandte Physik des Karlsruher Instituts für Technologie arbeitet, hatte durch einen Steinschlag in 1.000 Metern Tiefe ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Am Freitag hatte sich der Rettungstrupp auf den langen und beschwerlichen Weg nach oben gemacht.
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