Alexander Behensky neuer kaufmännischer Geschäftsführer im Filmarchiv
Wien (APA) - Nach den Kalamitäten zu Jahresbeginn um unzufriedene Mitarbeiter und den verzögerten Umbau des Metro Kinos zu einem neuen Filmk...
Wien (APA) - Nach den Kalamitäten zu Jahresbeginn um unzufriedene Mitarbeiter und den verzögerten Umbau des Metro Kinos zu einem neuen Filmkulturzentrum hat das Filmarchiv Austria nun einen zweiten Geschäftsführer. Der 36-jährige Alexander Behensky hat Anfang Juni sein Amt als kaufmännischer Geschäftsführer angetreten, bestätigte Filmarchiv-Leiter Ernst Kieninger der APA.
Man habe über 100 Bewerbungen für den neuen Posten erhalten, rund die Hälfte davon von Frauen. Nach Hearings mit zehn ausgewählten Kandidaten im Vorstand des Filmarchivs habe man sich einstimmig für Behensky entschieden. Der ausgebildete Jurist und Absolvent der WU war zuletzt als freier Unternehmensberater tätig. Behensky sei nicht früher disponibel gewesen, was den leicht verzögerten Antritt als zweiter Geschäftsführer erklärt. Ursprünglich hätte dieser schon am 1. April sein Amt aufnehmen sollen.
Die Ausschreibung des neuen Postens mit erweiterter Kompetenz war nach dem Willen der drei Fördergeber Bund, Stadt Wien und Land Niederösterreich erfolgt. „Wir wollen eine stärkere Professionalisierung“, hatte Kunstsektionschefin Andrea Ecker der APA im Frühjahr gesagt. Schriftlich wurde eine zweite Geschäftsführung samt Etablierung eines Vier-Augen-Prinzips sowie die Erstellung eines Businessplanes gefordert. Das seit 1955 als privater Verein geführte Filmarchiv verfügt mit dem Zentralfilmarchiv Laxenburg, dem in den Wirtschaftsgebäuden von Schloss Augarten eingerichteten Audiovisuellen Zentrum und dem Metro Kino über drei Standorte.
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