Formel 1: Kein Kaiserwetter, aber am Renntag „sehr freundlich“

Spielberg (APA) - Am kommenden Grand-Prix-Wochenende wird sich Spielberg zwar nicht nur im Sonnenschein, aber doch bei überwiegend freundlic...

Spielberg (APA) - Am kommenden Grand-Prix-Wochenende wird sich Spielberg zwar nicht nur im Sonnenschein, aber doch bei überwiegend freundlichem Wetter präsentieren. Bei gemäßigten Temperaturen sind in der Obersteiermark die Trainingstage, vor allem der Freitag, durchwachsen. Beim Rennen am Sonntag sollte es trocken sein und sich bei bis zu 24 Grad Celsius auch die Sonne öfters zeigen.

„Aus heutiger Sicht herrscht am Wochenende recht freundliches Frühsommerwetter, auch wenn es kleine Schönheitsmakel gibt. So könnte besonders der Freitag, wenn das erste und zweite freie Training statt findet, unbeständig verlaufen“, fasste Thomas Rinderer von UBIMET am Dienstag die Prognosen für die Rückkehr der Formel 1 vom 20. bis 22. Juni nach Österreich zusammen.

Am Freitag seien Ausläufer einer Kaltfront zu erwarten, weiß auch Albert Sudy von der ZG-Außenstelle in Graz: „In den Vormittagsstunden ist mit teilweise kräftigen Regenschauern zu rechnen“. Die Höchstwerte kommen über 22 Grad nicht hinaus.

Der Samstag wird freundlicher, laut UBIMET ist „Frühsommerwetter mit Sonnenschein und Quellwolken“ zu erwarten. Ein kurzer Schauer kann speziell in den Nachmittagsstunden nicht ausgeschlossen werden.

Die besten Prognosen weist der Renntag selbst auf: „Die Chancen stehen gut, dass es Sonntagnachmittag trocken bleibt und das Rennen trocken über die Bühne geht. Dazu erwarten wir nur wenig Wind und angenehme Temperaturen um die 23 Grad“, so Rinderer. ZAMG-Kollege Sudy: „Der Sonntag wir überwiegend sehr freundlich und sonnig mit Temperaturen von bis 23, 24 Grad. Zum Abend hin steigt in den umliegenden Bergen das Gewitterrisiko“.

Der private österreichische Wetterdienst UBIMET hat mit dem Automobil-Weltverband (FIA) heuer im Frühjahr eine mehrjährige Partnerschaft abgeschlossen, die u.a. die Bereitstellung detailgenauer Wetterdaten umfasst. Um die Rennfahrer und Teams rechtzeitig vor Schauern oder Gewittern, die oft sehr spontan entstehen können, rechtzeitig zu warnen, befindet sich ein Expertenteam von UBIMET mitsamt Wetterstation und eigens für das Rennen aufgebauten Radarsystem vor Ort.