Lawrow erwartet „planmäßigen“ Bau der Gas-Pipeline South Stream
Belgrad (APA) - Der russische Außenminister Sergej Lawrow erwartet, dass der Bau der Gas-Pipeline South Stream „planmäßig“ verlaufen werde. ...
Belgrad (APA) - Der russische Außenminister Sergej Lawrow erwartet, dass der Bau der Gas-Pipeline South Stream „planmäßig“ verlaufen werde. Er sagte dies in Belgrad nach seinem Treffen mit dem serbischen Außenminister Ivica Dacic, der den Bau von South Stream als „nationales und staatliches Interesse“ seines Landes bezeichnete.
Bulgarien hatte kürzlich beschlossen, alle Arbeiten am Bau der Pipeline vorerst zu stoppen. Der russische Außenminister glaubt, wie er in Belgrad erläuterte, dass es sich nur um einen vorübergehenden Baustopp handle. Das Pipeline-Projekt garantiere die Gassicherheit Südosteuropas, so Lawrow.
Zur Ukraine-Krise zeigte sich der russische Außenminister eher wortkarg. „Wir haben gesagt, was wir zu sagen hatten, die ukrainische Führung muss die Gewalt einstellen und sich mit der Gasfrage befassen. Alle Karten liegen auf ihrer Seite des Tisches“, wurde Lawrow von Belgrader Medien zitiert.
Zu Beitrittsgesprächen Serbiens mit der Europäischen Union meinte Lawrow, dass Moskau sie respektiere. Die Trennungslinien in Europa seien für Moskau nicht annehmbar, so der russische Außenminister.
„Wir wollen sowohl die Europäische Union wie auch die Fortsetzung der guten Beziehungen zu Russland“, bekräftigte Dacic seinerseits. Er gehe nicht davon aus, dass es eine Entscheidung „zwischen Russland oder der EU“ geben werde. Auch sei Russland neben Deutschland und Italien einer der wichtigsten Handelspartner Serbiens.
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